Braunkohle-Chemie – Vergangenheit statt Zukunft

Zur Kritik der Verwertung von Braunkohle zu Treib-/Brennstoffen und Chemieprodukten von Detlef Bimboes

20.01.2016 / Dezember 2015

Vor dem Hintergrund fortdauernder Auseinandersetzungen über die Zukunft der Braunkohle wachsen in den Förderregionen die Sorgen um Arbeitsplätze sowie um langfristige wirtschaftliche und soziale Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb wird politisch seit längerem – angestoßen insbesondere in Ostdeutschland und auch durch NRW - die stoffliche Nutzung d. h. die chemische Verwertung von Braunkohle gefordert. Statt sie zu verbrennen, sollen aus ihr wieder Brenn- und Treibstoffe und Chemikalien hergestellt werden – so wie es in der Vergangenheit schon einmal geschah. Die Diskussion dazu findet nicht zuletzt vor dem Hintergrund statt, dass in der Chemischen Industrie seit längerem ein Nachdenken über eine breitere Rohstoffbasis eingesetzt hat.
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Inhalt

  • 1. Zusammenfassung S.3
  • 2. Einleitung S.6
  • 3. Braunkohle zur Chemie- und Energieproduktion S.10
  • 4. Das Verfahren der Kohlevergasung S.15
  • 5. Das Greenwashing-Konzept zur chemischen und energetischen Verwertung von Braunkohle S.23
  • 6. Verbaute Zukunft – ein Konzept zur Braunkohlenutzung für die Lausitz S 26
  • 7. Chemieproduktion – Erdöl und Erdgas effizienter als Kohle S.30
  • 8. Regionalentwicklung ohne Braunkohle S.35
  • 9. Literatur S.37
  • 10. Begriffe, Abkürzungen, Einheiten S. 41

Publikationen:

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