Was im deutschen Panama möglich wäre

Von Tom Strohschneider

10.04.2016 / Neues Deutschland vom 07.04.2016

Gegen internationale Regeln spricht nichts – außer die bisherige Erfahrung. Erstens sind Machenschaften wie die der Kanzlei Mossack Fonseca und das ganze System der legalen und illegalen Steuervermeidung nicht erst seit gestern bekannt; es stellt sich also die Frage, warum nicht bisher schon wirksam dagegen vorgegangen wurde. Zweitens, so sagt es der Finanzexperte der Linksfraktion im Bundestag, Axel Troost, könne man sich von solcher Kooperation »nicht viel erwarten. Denn Steueroasen wie Panama werden nicht von sich aus Maßnahmen wie einem Verbot von Briefkastenfirmen zustimmen.« Das spricht seiner Meinung nach nicht dagegen, die bisherigen schwarzen Listen von OECD und EU zu schärfen – diese krankten aber »an einer viel zu laxen Definition von Steueroasen«.
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