Verteilungskonflikte infolge der Energiewende: Elektrizitätsarmut

Von Heinz-J. Bontrup und Ralf-M. Marquardt

27.03.2014 / www.alternative-wirtschaftspolitik.de, 18.03.2014

Für arme Haushaltekann die Belastung aber bereits existenziell werden. Dabei lässt sich Armut immer nur relativ bestimmen und die vorgegebenen Armutsgrenzen haben einen normativen Charakter, der sich einer objektiven wissenschaftlichen Bestimmung entzieht. Dies gilt auch für die empirische Überprüfung einer von uns definierten relativen Elektrizitätsarmut, die oftmals eher Ausdruck einer Einkommensarmutund weniger eines hohen Energiepreises ist.

Inhaltsverzeichnis:

  • 1 Energiewende: Hintergrund und begriffliche Abgrenzung S.4
  • 2 Strompreisentwicklung für private Haushalte S.8
    • 2.1 Strompreisrelevanz und -zusammensetzung S.8
    • 2.2 Strompreise für private Haushalte im Quer- und im Längsschnittvergleich S.11
    • 2.3 Strompreiserhöhung durch die Energiewende S.13
  • 3 Energiewendebelastung für private Haushalte S.17
  • 4 Elektrizitätsarmut in privaten Haushalten S.21
    • 4.1 Armut: Definitions- und Erhebungsprobleme S.21
    • 4.2 Armut in Deutschland S.23
    • 4.3 Energie- und Elektrizitätsarmut: Definitions- und Erhebungsprobleme S.25
    • 4.4 Elektrizitätsarmut in Deutschland S.30
      • 4.4.1 Belastung von Beschäftigten-Haushalten mit Durchschnittsverdienst S.30
      • 4.4.2 Belastung von Niedriglohn-Haushalten S.31
      • 4.4.3 Belastung von ALG-I-Haushalte S.33
      • 4.4.4 Belastung von Hartz-IV-Haushalten S.36
      • 4.4.5 Belastung von Rentner-Haushalten S.38
      • 4.4.6 Belastung von privaten Haushalten in Deutschland insgesamt S.40
  • 5 Zusammenfassung S.44
  • 6 Literaturverzeichnis S.47

Publikationen:

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