Koalition muss bei Finanztransaktionssteuer aufhören, im Kreis zu rudern

Pressmitteilung von Axel Troost

09.03.2015 / 09.03.2015

"Die Beweislage ist ziemlich eindeutig: Eine Finanztransaktionssteuer mit möglichst breiter Bemessungsgrundlage bringt nicht nur die höchsten Steuereinnahmen, sie hat auch die größte Lenkungswirkung und ist am schwersten zu umgehen. Diese Erkenntnis sollte nun endlich mit einem umfassenden Steuerdesign in die Tat umgesetzt werden", fordert Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Troost weiter:

"Schuld daran, dass sich die Verhandlungen über eine Finanztransaktionssteuer so dahinschleppen, ist unter anderem die fehlende Unterstützung aufgrund der Uneinigkeit in der Koalition: Die SPD treibt die Steuer mit Studien voran, die Union schweigt und zweifelt. Wenn die Besatzung aber nur auf der linken Seite rudert, fährt das Boot nicht etwa halb so schnell, sondern ewig im Kreis."

Publikationen:

Mehrheit sucht Regierung
Memo Gruppe
restart Europe now
ISM