Altersarmut in Nordrhein-Westfalen

Neues aus drei aktuellen Studien und Kommentare von Matthias W. Birkwald

21.09.2014

Ende August überraschte uns das arbeitgebernahe „Institut der deutschen Wirtschaft“ (IW) aus Köln mit einer Studie zur regionalen Armutsverteilung in Deutschland. Die Wirtschaftsforscher*innen hatten dabei für das Jahr 2012 eine Armutsschwelle von 870 Euro für Singles zugrunde gelegt (bei einer Familie mit zwei Kindern liegt diese unter einem Haushaltseinkommen von 1830 Euro). Das ist eine durchaus übliche Vorgehensweise und entspricht 60 Prozent des mittleren bundesdeutschen Einkommens (Median). Das Neue an der Studie ist allerdings, dass die regionale Kaufkraft und damit die unterschiedlichen Preisniveaus - sprich die realen Kosten für Miete, Nahrungsmittel und andere alltägliche Ausgaben - berücksichtigt wurden. Eine alleinlebende Münchnerin bräuchte demnach 1.030 Euro, um sich genauso viel leisten zu können wie ein gesamtdeutscher ‚Durchschnittssingle‘ mit den genannten 870 Euro.
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