Jogo bonito, das schöne Spiel: Fußball als Utopie

Von Detlev Claussen

13.06.2014 / aus: Blätter für deutsche und internationale Politik, 6/2014, Seite 110-112

Martin Walser zufolge „gibt es nichts Sinnloseres als Fußball – außer Nachdenken über Fußball“. Aus diesem Satz spricht die Ahnungslosigkeit des Bildungsbürgers von einem gesellschaftlichen Bereich, den er verachtet. Weniger überhebliche Menschen erfanden die zum short century passende Formel vom Fußball „als der wichtigsten Nebensache der Welt“. Fußball ist dank der Ausbreitung des Fernsehens zum Weltzuschauersport Nr. 1 geworden. Das WM-Endspiel ist seit 1990 das Festival globaler Gleichzeitigkeit – ein Außenseiter, wer nicht zuschaut.
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