Konkretere Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt!

Von Claudia Jobst

13.02.2014 / www.dielinke-sachsen.de, 13.02.2014

Weltweit erfährt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt. Das sind über eine Milliarde Frauen. Darauf macht die internationale Kampagne ONE BILLION RISING aufmerksam. Anlässlich des am 14. Februar stattfindenden Aktionstages gegen Gewalt an Frauen mahnt Claudia Jobst, Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik im Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Sachsen konkrete Maßnahmen zum Schutz von Frauen an.

Jobst: "In der Welt in der wir leben, herrscht auch im 21. Jahrhundert noch immer das Recht des Stärkeren. Über alle Kontinente hinweg gilt, dass die vermeintlich Schwächeren Unterdrückung und Gewalt durch vermeintlich Stärkere ausgesetzt sind. Weit unten in der gesellschaftlichen Hierarchie stehen auch heute noch Frauen und Mädchen." Auch in Sachsen würden so Frauen und Mädchen immer wieder Opfer von Gewalt. Diese benötigten nicht nur schnellen Schutz vor weiterer Gewalt, sondern auch psycho-soziale Beratung und Informationen über rechtlichen Möglichkeiten. "Daher fordern wir den Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Frauen- und Kinderschutzhäusern, sowie regionale Interventionsstellen." Darüber hinaus müssten auch in staatlichen Institutionen die Sensibilität für das Thema erhöht werden. "Wir fordern öffentliche Stellen, Ämter und Behörden daher auf, den Betroffenen ihre volle Unterstützung bei ihrer Anerkennung als Geschädigte zu leisten."

ONE BILLION RISING FOR JUSTICE ist ein weltweiter Aufruf an Frauen, die Gewalt überlebt haben und an alle Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren, sich im sicheren Rahmen der Gemeinschaft zu versammeln, das Schweigen zu brechen und ihre Geschichten in die Welt hinauszulassen.

Jobst weiter: "Am 14. Februar 2014 werden wir die Bemühungen noch verstärken: Frauen und Männer auf der ganzen Welt sind dazu aufgerufen, sich zu erheben, zu tanzen, zu demonstrieren, sich auf ihre eigene Weise Gehör zu verschaffen und ihr Recht einzufordern und der Gerechtigkeit den Weg zu ebnen! Auch wir als LINKE nehmen an den zahlreichen bundesweiten Veranstaltungen teil, so auch parallel zum in Hamburg stattfindenden Bundesparteitag."

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