Terminhinweis, 23.01.2013, 19:00 Uhr: Eurokrise und kein Ende?

Staatsverschuldung volkswirtschaftlich eingeordnet, mit Dr. Axel Troost MdB

22.01.2013 / sdsleipzig.blogsport.de, 07.01.2013

Glaubt man der vorherrschenden Berichterstattung, so kreist der Pleitegeier über der Eurozone. Die angeschlagenen Eurostaaten hätten einfach zu lange über ihre Verhältnisse gelebt und müssten nun mit Steuergeldern des europäischen Musterlandes Deutschland gerettet werden. Harte soziale Einschnitte und massive Einsparungen öffentlicher Ausgaben sollen Griechenland, Spanien und Co. wieder auf Kurs bringen. Wer da nicht mitmachen will, dem droht man mit dem Zudrehen des Geldhahns und dem Austritt aus dem Euro. Volker Kauder, Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, frohlockte schon im November 2011: „Auf einmal wird in Europa Deutsch gesprochen.“ Ein Grund zu feiern?

Nein, sagt Dr. Axel Troost, und versucht in seinem Vortrag die aktuelle Krise der Eurozone und die Problematik von Staatsverschuldung insgesamt volkswirtschaftlich einzuordnen. So stellt er die Frage nach den tatsächlichen Ursachen der derzeitigen Staatsfinanzierungskrise und skizziert Auswege aus der Krise aus linker Sicht.

Dr. Axel Troost promovierte zum Themenbereich „Staatsverschuldung und Kreditinstitute“ und ist seit 1981 Geschäftsführer der „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“ (Memorandumgruppe). Er ist zudem stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei DIE LINKE und Mitglied des Bundestages mit Wahlkreis im Landkreis Leipzig.


23.01.2013,
19:00 Uhr Campus Augustusplatz (Hörsaal 11)
Universitätsstr. 3
04109 Leipzig
Weitere Infos: goo.gl/1VnuQ

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