Landesbank im Steuerparadies

HSH mit fragwürdigen Auslandsbeteiligungen / Hickel: »Kein Einzelfall«

12.01.2009 / Von Hermannus Pfeiffer, Neues Deutschland

Die staatliche HSH Nordbank hat nicht nur kräftig beim globalen Finanz-Roulette mitgespielt, sie half auch, dem Staat Steuern zu hinterziehen: Briefkastenfirmen in der Karibik, Beteiligungen an dubiosen Fonds auf den britischen Kanalinseln und Tochtergesellschaften in Steuerparadiesen.

Die von der Finanzkrise schwer erschütterte Nordbank unterhält weltweit über 160 Beteiligungen, darunter Niederlassungen auf den karibischen Cayman Islands, den britischen Kanalinsel Guernsey und Jersey sowie den Marshallinseln im Pazifik. Offensichtlich bietet die Staatsbank ihren Anlegern Renditen in Steuerparadiesen an. Weitere 40 Tochtergesellschaften wurden erst kürzlich geschlossen.

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