Was heißt alternative europäische Wirtschaftspolitik heute?

Beitrag von Axel Troost zur Festschrift für Heinz-J. Bontrup

28.01.2019 / Axel Troost

Der Beitrag ist zuerst erschienen in der Festschrift für Heinz-J. Bontrup, "Mythos Soziale Marktwirtschaft"

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Ein alter Traum der Menschheit ist es, dass technischer und wissenschaftlicher Fortschritt den Menschen befreien wird von mühseliger Arbeit. Obwohl die Produktion von Nahrung, Kleidung, Unterkunft heute tatsächlich nur noch einen Bruchteil des Aufwands wie in vorindustriellen Zeiten benötigt, sind wir von diesem Traum weit entfernt. Das hat mit gewachsenen Ansprüchen zu tun, denn die Bedürfnisse der Menschen haben sich weiterentwickelt. Es hat auch damit zu tun, dass Arbeit für die meisten Menschen von identitätsstiftender Bedeutung und nicht nur Belastung ist. Vor allem hat es aber auch damit zu tun, wie Wirtschaft organisiert und die Wertschöpfung verteilt wird. Unser Wirtschaftssystem ist auf der einen Seite geprägt durch überbordende Effizienz (stark rationalisierte Produktion), auf der anderen Seite durch überbordende Ineffizienz (z.B. Konsum zu Statuszwecken, Verschwendung) und höchst ungleichmäßige Verteilung, die auf der einen Seite zu Überfluss, auf der anderen Seite zu Mangel führt. All dies ist das Ergebnis von Wirtschaftspolitik.

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