Öffentlicher Dienst – Quo vadis?

Zwischen fortgesetzter Auszehrung und Renaissance

17.07.2017 / Cornelia Heintze

Während sich ein privater Arbeitgeber durch Personalabbau, Personaloutsourcing und die Umwandlung von regulär sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in prekäre Arbeitsplätze kostenmäßig entlasten kann, ergibt sich beim Staat eine andere Rechnung. Was er betriebswirtschaftlich in der kurzen Frist dadurch einspart, dass er in immer mehr Bereichen gleichermaßen der marktbestimmten öffentlichen Dienstleistungen (Energie, Verkehr, Telekommunikation, u.a.) wie auch der nicht-marktbestimmten öffentlichen Dienstleistungen (Erziehung, Bildung/Weiterbildung, Gesundheit, Pflege) eigenwirtschaftliche Leistungserbringung mit tariflich gebundenem Personal aufgibt, um Leistungen möglichst billig auszulagern auf private Dienstleister, die – bei nicht-marktbestimmten Diensten abhängig von der öffentlichen Refinanzierung – Strategien der maximalen Personalkostensenkung betreiben, schlägt auf ihn volkswirtschaftlich wie politisch in der mittleren und langen Frist doppelt und dreifach zurück. 

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