Panama Papers: Quellensteuer gegen Steuerflucht

Von Lorenz Jarass

07.08.2016 / Deutschlandradio Kultur vom 25.07.2016

Mit Quellensteuern und Vermögenssteuern würde der Wiesbadener Ökonom Lorenz Jarass gern auf die Enthüllungen der PanamaPapers antworten. Nur so könnte der Fiskus Steuerflucht uninteressant machen – auch im nationalen Alleingang.

Die Panama Papers haben ein gigantisches Geflecht von Briefkastenfirmen enthüllt. Die darin dokumentierten Konstruktionen dienten offenkundig nicht der Finanzierung wirtschaftlicher Aktivitäten vor Ort, sondern der Verschleierung von Kapitalvermögen und dem Ausnutzen von Steuerschlupflöchern.

Dubiose Machenschaften finden allerdings nur zum Teil auf winzigen Inselstaaten und an Stränden in der Karibik statt. Auch in der EU, beispielsweise in Luxemburg, in den Niederlanden, aber eben auch in Deutschland und zum Beispiel auch im US-Bundesstaat Delaware gibt es bekanntlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, Kapital anonym anzulegen und verwalten zu lassen.

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