"Freiheit ist kapitalistischer Mainstream"

Interview mit Cornelia Koppetsch

30.08.2015 / Süddeutsche Zeitung Magazin 32/2015

"Wenn größere Bevölkerungskreise die Kontrolle über ihr Leben verlieren, wie dies in Entwicklungsländern der Fall ist, ziehen sie sich oft in gegenwartsbezogene Lebensformen zurück. Sie kümmern sich nicht mehr um die Zukunft, sie bringen sich auch in der Arbeit nicht mehr ein. Es ist eine offene Frage, wie sich dies in Deutschland entwickelt. Hier leben etwa 25 Prozent in gefährdeten Lagen, zehn Prozent in verfestigter Armut. Das ist eine Menge. Da kann man sich schon fragen: Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn vielen ihrer Mitglieder eine Existenz im Rahmen der herrschenden Ordnung verwehrt wird?"
(...)

Das ganze Interview finden Sie auf www.sz-magazin.sueddeutsche.de

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