Arbeitszeitverkürzung als sozial-ökonomische Investition

Von Michael Schwendinger

09.12.2014 / blog.arbeit-wirtschaft.at, 05.12.2014

Der „freie Markt“ produziere systematisch suboptimale, nämlich zu lange Arbeitszeiten, die langfristig sowohl den Individuen, der Wirtschaft und damit überhaupt der Gesellschaft schaden. „These reasons are, I repeat again, short-sightedness, or fear of incurring an expense the fruits of which other employers might reap.“ (S. 367) Chapman fordert nun – basierend auf einer neoklassisch-betriebswirtschaftlichen Argumentation – nicht weniger als die Unterstützung der gewerkschaftlichen Bewegung für kürzere Arbeitszeiten. Vor dem Hintergrund dieser attestierten Kurzsichtigkeit des „freien Marktes“ und der gerade wieder aktuell belegten Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz, lässt sich nun die Kostenfrage umdrehen: aus langfristiger Perspektive bedeuten zu lange Arbeitszeiten eine Kostenfalle, während Arbeitszeitverkürzung zur sozio-ökonomischen Zukunftsinvestition wird.
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