Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der Reihe "Frankfurter Matinee" mit der Journalistin Claudia Pinl

28.03.2014 / aus: der Freitag, 27.03.2014

Ihr neuestes Buch befasst sich mit den 23 Millionen Ehrenamtlichen, die sich unbezahlt für das Gemeinwohl engagieren. Im Zeitalter der Globalisierung setzen wesentliche Teile des Sozial- und Bildungswesens und der kommunalen Infrastruktur aufs Ehrenamt als Dauerlösung, weil sie kein Geld mehr für die originären Aufgaben des Wohlfahrtsstaates haben. Von den Ehrenamtlichen ist mindestens ein Drittel in Bereichen tätig, die bis vor kurzem als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge galten, das heisst: sie sind billiger Ersatz für bezahltes Personal.
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