Scheinfirmen - Warum anonyme Strohfirmen ein großes Hemmnis für den Kampf gegen Armut darstellen, und was sich dagegen tun lässt

Publikationshinweis von blog steuergerechtigkeit

04.12.2013 / www.steuergerechtigkeit.blogspot.de, 03.12.2013

Geldwäsche, Korruptionsgeschäfte unter Politiker_innen, Waffen- und Drogenhandel, sowie Steuervermeidung sind auf zwei Dinge angewiesen, um illegales Geld hin- und herzuschieben: Zum einen benötigen sie Unternehmenskonstruktionen, die es ihnen erlauben Eigentumsverhältnisse zu verschleiern und zum anderen setzen sie auf die Zusammenarbeit mit Banken und anderen Dienstleistern, die an Geschäften mit ihnen interessiert sind. Prinzipiell sind beide Voraussetzungen problemlos zu haben.

Ein neues Überblickspapier (in deutscher Sprache) von der britisches Organisation Global Witness erklärt das Problem der versteckten Eigentümerschaft bei Unternehmen, die Einfachheit, mit der korrupte Personenkreise anonym Gesellschaften und Konzerne gründen können und wieso das eines der Hauptprobleme im Kampf gegen Armut darstellt. Da das Thema momentan auch politisch auf der Agenda steht (wir berichteten), werden auch Empfehlungen an die Politik zusammengetragen, wie der Kampf gegen illegitime Finanzflüsse aufgenommen werden kann.

Das gleiche Papier kann auch auf Englisch hier nachgelesen werden: "Anonymous companies: A Global Witness briefing"

Ein weiteres Hintergrundpapier "Geldwäsche für Anfänger" kann hier heruntergeladen werden.

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