Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat

Kernforderungen des SoVD (Sozialverband Deutschland)

28.08.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

die gesamtgesellschaftlichen Probleme in Deutschland sind drängender denn je. Rund jeder Sechste
hierzulande ist von Armut bedroht. Während es immer mehr Einkommens- und Vermögensmillionäre gibt, wächst jedoch auch die Zahl derjenigen dramatisch, die am Existenzminimum oder darunter leben müssen. Dies ist eine Entwicklung, die für den SoVD nicht hinnehmbar ist. Dabei sind die Ursachen für Armut vielfältig: Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung, Bildungsmangel und weitere
politisch beeinflussbare Faktoren zählen zu den größten Armutsrisiken. Zumeist sind es daher die mittelbaren Folgen falscher politischer Weichenstellungen, die die Situation verschlimmern. Ein Beispiel ist die Reihe von tiefgreifenden Einschnitten in die bewährten sozialen Sicherungssysteme in den letzten Jahren. Diese Broschüre befasst sich jedoch nicht allein mit einer Bestandsaufnahme zur
Armutslage in Deutschland. Mit dieser Veröffentlichung stellen wir auch unsere politischen Forderungen für eine gerechtere Verteilung vorhandener wirtschaftlicher Ressourcen und Vorschläge zur Vermeidung von Armut vor.

Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Deutschland an der Wohlstandsentwicklung teilhaben. Alle Menschen müssen die gleichen Chancen für ein erfülltes Leben in sozialer Sicherheit erhalten. Dazu müssen die sozialen Sicherungssysteme so gestärkt und die öffentlichen Haushalte so saniert werden, dass der Staat seinem Auftrag zur Daseinsvorsorge nachkommen kann.

Berlin, August 2012
Adolf Bauer
Präsident

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