Öffentlich geförderte Beschäftigung

Plädoyer für eine konzeptionelle Neuausrichtung

02.09.2011 / Alexander Matysik, Peer Rosenthal und Jörg Sommer, Aus: Analysen und Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik (WISO DIREKT), August 2011, riedrich-Ebert-Stiftung

Auf einen Blick Für Arbeitsuchende, die Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II empfangen,
stehen verschiedene Instrumente für öffentlich geförderte Beschäftigung zur Verfügung. In der Praxis dominieren jedoch „1-Euro-Jobs“. Da sie als Sozialrechtsverhältnis ausgestaltet sind, werden die Geförderten von zentralen Arbeitnehmerrechten ausgeschlossen. Hingegen spielt die Förderung von sozialversicherungspfl ichtigen Beschäftigungsverhältnissen bislang nur eine untergeordnete Rolle, obgleich sie einen sozialen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt sinnvoll weiterentwickeln. Die öffentlich geförderte Beschäftigung ist konzeptionell neu auszurichten, damit sie arbeitsmarkt-, sozial und strukturpolitische Ziele stärker berücksichtigt, die über die Arbeitsmarktintegration hinausgehen.

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