Besteuerung von Digitalkonzernen

Werden die OECD-Reformen Google und Co. zur Kasse bitten?

10.08.2020 / Henning Lenz / Kurzstudie im Auftrag der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Der Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen der Fraktion DIE LINKE hat eine Studie über die OECD-Verhandlungen zur Besteuerung von Einkünfte aus der digitalen Wirtschaft veröffentlicht. Die Studie "Besteuerung von Digitalkonzernen - Werden die OECD-Reformen Google und Co. zur Kasse bitten?" zeigt: Eine Digitalsteuer, wie sie momentan diskutiert wird, wäre für die amerikanischen Großkonzerne wahrscheinlich keine große Bedrohung.

Fabio De Masi, Finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, kommentiert: »Reine Digitalsteuern sind ungeeignet, internationale Konzerne angemessen zu besteuern. Die Digitalisierung erleichtert es den Techkonzernen, zusätzlich Gewinne frei zu verschieben, die mit den Daten von Bürgerinnen und Bürgern erzielt werden. Die Bundesregierung darf europäische und nationale Lösungen nicht weiter blockieren und wertvolle Zeit vergeuden. Nur durch Druck wird sich US-Präsident Donald Trump im Steuerstreit bewegen.«

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Die ganze Studie finden Sie nachfolgend als PDF-Dokument

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