Die Gewährleistung öffentlicher Sicherheit bleibt staatliche Aufgabe

Eine Antwort auf Rudolf Hickel

28.02.2018 / Enrico Stange und Florian Krahmer

Eine weitere Problematik besteht darin, dass nunmehr Veranstalter für die Kosten zu erwartender Störungen herangezogen werden können, für deren Ursachen und Eintreten ihnen keine Schuld zuzuordnen ist. Um es zuzuspitzen, kann es so formuliert werden: Opfer von Straftaten können also in Zukunft für deren Schäden haftbar gemacht werden. Zurecht führt Rudolf Hickel aus: „Die beste Strategie, die über die Grundsicherung hinausgehenden Kosten zu senken, ist die koordinierte Gewaltprävention vor und in den Fußballstadien. In diesem Bereich ist der SV Werder vorbildlich aktiv, vor allem mit seiner Fanarbeit. Aus gesellschaftlichen Gründen tobt sich jedoch die organisierte Gewalt immer wieder aus.“ Wenn also ein gesellschaftliches Problem die Ursache ist, erschließt sich nicht, warum nicht wie bisher, der „Verursacher“ – also die Gesellschaft – die Kosten tragen soll.

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