Griechenland aus dem Schneider?

Die EU-Kommission hat beschlossen, dem Rat die Einstellung des Defizitverfahrens gegen Griechenland zu empfehlen.

25.07.2017 / Joachim Bischoff und Björn Radke

Hatte Athen 2009 ein Staatsdefizit von erschreckenden 15,1% des Bruttoinlandprodukts, erzielte es 2016 sogar einen Überschuss von 0,7% des BIP. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sprach von einem wichtigen symbolischen Schritt. Griechenland könne die Seite der Austerität umblättern und ein neues Kapital von Wachstum und Beschäftigung aufschlagen. »Eine langfristige Wachstumsstrategie wird zudem helfen, mehr und bessere Arbeitsplätze, ein robustes Wachstum und Wohlstand für die Zukunft sicherzustellen.« Nachdem im Anschluss an die zweite Programmüberprüfung 7,7 Mrd. Euro ausgezahlt wurden, wird mit dem Vorschlag der Kommission die massive Absenkung des griechischen Haushaltsdefizits unter den Euro-Währungsgebietsdurchschnitt anerkannt. »Griechenland kann auf mehr Wachstum, Investitionen und Beschäftigung hinarbeiten. Auch in diesem neuen Abschnitt wird die Kommission an der Seite Griechenlands stehen.«

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