Polarisierende Konvergenz Zur Ost-West-Diskrepanz privater Vermögensverhältnisse

Von Ulrich Busch

18.01.2016 / alternative-wirtschaftspolitik.de, 16.01.2016

Thomas Piketty zufolge wurde „die Frage der Vermögensverteilung“ von den Ökonomen lange Zeit vernachlässigt. Mit der spürbaren Zunahme der Ungleichheit in der Gesellschaft habe sie heute aber wieder deutlich an Interesse gewonnen (Piketty 2014: 32). Bezeichnend dafür ist die von Paul Krugman (2002) und anderen Ökonomen, Sozialwissenschaftlern und Publizisten angestoßene Debatte um die „Top 1 Prozent“ in den USA, die Charakterisierung des gegenwärtigen Gesellschaftssystems als „patrimonialer Kapitalismus“ und „Plutokratie“ sowie die unter anderem von Joseph Stiglitz (2012) und Hans-Ulrich Wehler (2013) geführte Diskussion über die Verteilung des Reichtums in den westlichen Gesellschaften und in der Welt.
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Erstveröffentlichung in: Ulrich Busch/Michael Thomas: Ein Vierteljahrhundert Deutsche Einheit. Facetten einer unvollendeten Integration, Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Band 42, trafo Wissenschaftsverlag Berlin 2015, S. 165-188.

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