DFB und FIFA: Der verkaufte Fußball

Von Thomas Kistner

06.01.2016 / aus: Blätter für deutsche und internationale Politik, 1/2016, Seite 25-28

Die Korruptionsdebatte im Weltfußball hat Mitte Oktober auch Deutschland erreicht. Seither hängt die Frage, ob das Sommermärchen aus dem Jahr 2006 weiter als solches bezeichnet werden darf, nur noch vom Standpunkt des Betrachters ab. Zwar hat das Turnier an sich, bei dem die Nation zur offenbar eigenen Verwunderung in eine weltoffene, entspannte Gastgeberrolle fand, wenig zu tun mit den fragwürdigen Zahlungsvorgängen rund um die deutsche WM-Bewerbung und -Organisation. Andererseits fällt es schwer, das eine vom anderen zu trennen, weshalb die angemessene Antwort eher so lautet: Es liegt ein Schatten auf dem nationalen Freudenfest. Wie groß er ist, wie bedeutend, das wird sich erst im Laufe der Ermittlungen weisen, die ja im Lande und auch außerhalb geführt werden.
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