Staatsschulden: Ursachen, Wirkungen und Grenzen

Bericht der interdisziplinären Arbeitsgruppe Staatsschulden

13.06.2015 / Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Mai 2015

Der Ständige Ausschuss der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina bewilligte im Herbst 2011 die Einrichtung und finanzielle Ausstattung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zum Thema Staatsschulden. In der Politik, den Medien, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit, ja sogar zwischen Staaten war und ist dies ein immer wieder kontrovers diskutiertes Thema. Die Meinungen dazu sind jedoch nicht nur kontrovers, sondern beruhen häufig auf Dogmen, wirtschaftlichen Interessen und falschen Analogien. Dabei haben zwei Vorgänge die öffentliche Debatte in Deutschland angeheizt: zum einen die schwere Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007/08, der seit 2010 die Schuldenkrise einiger Eurostaaten folgt, und zum anderen die Verankerung der Schuldenbremse im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Staatsschulden in der Demokratie: Ursachen, Wirkungen und Grenzen” der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Federführung: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften hatte es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Aufklärung dieser Thematik in Politik und Öffentlichkeit zu leisten, um grundsätzliche Antworten auf Fragen zur Staatsverschuldung zu geben.
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