Finanztransaktionssteuer: Stelldichein mit Robin Hoods und Bruder Tuck

Axel Troost trifft in Berlin Vertreter der Kampagne „Steuer gegen Armut“

01.03.2013 / www.steuer-gegen-armut.org, 26.02.2013
Mitglieder der Initiative "Steuer gegen Armut" überbringen Dr. Axel Troost am 26.Februar ihr Forderungspapier für die Verwendung der Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer

Einige Getreue von Robin Hood fanden am 26.2. den Weg in den Bundestag – und zwar nicht durch die Kanalisation, sondern ganz normal durch den Besuchereingang. Allen voran Jesuitenpater Jörg Alt im Gewand von Bruder Tuck, der Initiator der Kampagne „Steuer gegen Armut“. Er wirbt für eine Finanztransaktionssteuer. Ganz im Sinne von Robin Hood wird damit die Spekulation an den Finanzmärkten zurückgedrängt und werden die Besitzer großer Finanzvermögen zur Kasse gebeten.

Axel Troost konnte sich ebenfalls als Gefährte Robin Hoods zu erkennen geben: DIE LINKE tritt seit jeher für eine Steuer auf Finanztransaktionen ein und ist seit Februar 2010 Mitglied der Kampagne „Steuer gegen Armut“. Als finanzpolitischer Sprecher kämpft Axel Troost im Parlament für die Steuer und haut der Bundesregierung im Finanzausschuss in dieser Frage auf die Finger.

„Steuer gegen Armut“ will mit den Steuereinnahmen globale Armut bekämpfen sowie den Schutz von Klima und Umwelt finanzieren. In dieser Mission fand der Besuch in Berlin statt. Auch in dieser Frage konnte Axel Troost der Kampagne Unterstützung zusagen: Denn nach bisheriger Beschlusslage der Fraktion soll die Hälfte der Einnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in den Ländern des Süden und für globalen Klimaschutz verwandt werden. Die andere Hälfte soll für den sozial-ökologischen Umbau unserer Industriegesellschaft genutzt werden.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf www.steuer-gegen-armut.org

Finanztransaktionssteuer durchsetzen. Faltblatt der Bundestagsfraktion DIE LINKE. www.axel-troost.de

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