Gebhardt: Fünf Sächsische Mitglieder im Parteivorstand der LINKEN

PM 56/2010, DIE LINKE. Sachsen

18.05.2010

Zum Bundesparteitag der Partei DIE LINKE wurde am 15./16. Mai 2010 ein neuer Parteivorstand gewählt.

Dazu erklärt der Landesvorsitzender der LINKEN Sachsen, Rico Gebhardt:

"Nachdem mit Katja Kipping (Stellv. Parteivorsitzende) und Caren Lay (Bundesgeschäftsführerin) zwei Sächsinnen in die Führungsspitze der LINKEN gewählt wurden, sind aus unserem Landes- verband Sachsen weitere drei Vertreterinnen und Vertreter in den Parteivorstand gewählt worden, die der Landesvorstand im Vorfeld des Bundesparteitages vorgeschlagen hat.

Mit Dr. Sabine Schilka ist sichergestellt, dass die kommunalpolitische Verankerung der LINKEN auch bundesweit eine wichtige Rolle spielen wird und somit die Nähe zu den Menschen vor Ort, zu ihren Sorgen und Nöten im Mittelpunkt steht. Als Zahnärztin kann sie sich tatkräftig in die im Juni beginnende Gesundheitskampagne einbringen, die über die Abschaffung der Kopfpauschale hinaus die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung in den Mittelpunkt stellt.

Stefan Hartmann wird bei der anstehenden Programmdebatte mit dafür sorgen, dass wir breit in der Partei und auch außerhalb unser Programm diskutieren. Dabei stehen Fragen, wie sozial-ökologischer Umbau, pro und contra zum Thema Regierungsverantwortung, soziale Daseinvorsorge und Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Er wird gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen in den nächsten Monaten um Positionen ringen, die eine tatsächliche Alternative darstellen.

Mit Dr. Axel Troost, der wiedergewählt wurde, haben wir einen kompetenten Wirtschaftspolitiker aus unserem Landesverband im Parteivorstand, der machbare Positionen mitentwickeln und ganz besonders auf dem Feld der Arbeitsmarktpolitik sein Wissen einbringen wird. Daneben ist er ein Garant dafür, dass ein tatsächlicher Austausch und Ausgleich zwischen Ost und West befördert und in fairer Art und Weise vorangetrieben wird.

Der Landesvorstand wird sich zu seiner nächsten Sitzung zu Anforderungen und Erwartungen an die zukünftige Arbeit des Parteivorstandes verständigen. Damit wollen wir der größer gewordenen bundpolitische Bedeutung des sächsischen Landesverbandes in der LINKEN gerecht werden."

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