Die Ideologie des Neoliberalismus als kulturelles Kapital

15.06.2009 / Von Tobias Kröll, Blaetter für deutsche und internationale Politik 12/2008

"Als der Münchener Ökonom Hans-Werner Sinn Ende Oktober die gegenwärtige Wirtschaftskrise mit den Worten kommentierte, 1929 habe die Suche nach „Sündenböcken“ in Deutschland eben die Juden getroffen, heute treffe es die Manager, löste der unsägliche Vergleich völlig zu Recht einen Proteststurm aus. Fast gänzlich übersehen wurde dabei der eigentliche und in sich höchst bemerkenswerte Kern der Argumentation. Sinn wollte nämlich lediglich gemeint haben, wie er in seiner folgenden Entschuldigung (...)."

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