Epochenthema Migration

Die Mosaiklinke in der Zerreißprobe?

23.08.2018 / Hans-Jürgen Urban

Der Text ist zuerst erschienen in "Blätter für deutsche und internationale Politik 9/2018"

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Immer wieder taucht in linken Verständigungsdebatten der Begriff der Mosaiklinken auf. Entstanden ist er im Kontext der klassischen Frage, was unter den Bedingungen des Gegenwartskapitalismus „links“ sei und an welches Subjekt linke Ideen und Hoffnung zu adressieren seien.1 Dabei begründeten sich die mosaiklinken Revitalisierungsanstrengungen, lange vor den aktuellen Überlegungen zur Gründung einer Sammlungsbewegung, aus der Schwäche linker Politik. Wie vielfach analysiert wurde, geriet die Linke im Übergang vom nationalen Wohlfahrtsstaats- zum globalisierten Finanzmarktkapitalismus zunehmend unter die Räder. Heute ist ihre Defensive der Art, „dass selbst die Paradigmen, mit denen eine solche Politik traditionell arbeitete, diskreditiert scheinen.“

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