Der verführte Feminismus

Durch die „Feminisierung“ der Arbeit hat sich die Ausbeutung speziell von Frauen noch verschärft.

08.03.2018 / Nina Power

In Theorie und Praxis marxistischen und postmarxistischen Denkens ist etwas in Bewegung geraten: Ältere Auffassungen von Arbeit und Arbeitsorganisation werden zunehmend infrage gestellt, denn ein Großteil der verrichteten Arbeit besteht heute in Dienstleistungen, nicht zuletzt in Gestalt affektiver und emotionaler Arbeit, und auf dem Arbeitsmarkt überwiegen Frauen. Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie der Arbeitsbegriff so erweitert werden kann, dass er diese Aspekte mit einbezieht. Um zu einer angemesseneren und fundamental feministischen Analyse der Arbeit zu gelangen, lohnt ein Blick auf die feministischen Debatten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die diese Themen lange und intensiv behandelt haben. Ein erweiterter Arbeitsbegriff, der Care – Sorgearbeit – angemessen berücksichtigt, ist überfällig.

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