Soziale Ungleichheit im Wohlstand - Reichtum und Armut in Hamburg

Eine Studie im Auftrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft

09.10.2017 / Joachim Bischoff und Bernhard Müller

Die Stadt ist gespalten. Knapp 1.000 Hamburger_innen verdienen mehr als eine Million Euro pro Jahr. Zugleich sind mehr als 285.000 Bürger_innen von Armut betroffen, darunter besonders viele mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende und Erwerbslose. Jedes vierte Kind wächst in Armut auf. Diese Zahlen haben sich seit Jahren nicht verbessert, im Gegenteil: Aufgrund sinkender Löhne und Transferleistungen spricht einiges dafür, dass sich die soziale Spaltung noch weiter verschärfen wird. Die Autoren Joachim Bischoff und Bernhard Müller analysieren in einer neuen Studie ebenjene Entwicklung in Hamburg: Zwar gibt es Rekordbeschäftigung und einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig nehmen das Armutsrisiko von Haushalten mit Erwerbseinkommen und Altersarmut zu. Besonders alarmierend ist die niedrige Wahlbeteiligung in den armen Stadtvierteln: Die Autoren sprechen von einer „sozial gespaltenen Demokratie“ – und zeigen auf, an welchen Schrauben gedreht werden müsste, um die wachsende Armut endlich wirksam zu bekämpfen.

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