MdB Axel Troost unterstützt die Forderung der Grünen zum Erhalt der Notaufnahme im Mädchenhaus

10.04.2006

„Institutionen wie das Frauen- und das Mädchenhaus nehmen gesellschaftliche Aufgaben wahr“ sagt der Bremer MdB Axel Troost (WASG), Mitglieder der Linksfraktion im deutschen Bundestag, „derartige Aufgaben kann und darf man nicht in Euro und Cent aufwiegen.“ Die Schließung der Notaufnahme des Mädchenhauses in Bremen hat nicht nur den Verlust von 10 Arbeitsplätzen zur Folge, es wird auch ein wichtiger Anlaufpunkt für junge Mädchen, die sexuell oder körperlich missbraucht wurden, wegfallen. Die derzeitige Finanzierung der Notaufnahme beruht auf einem festen Pflegesatz pro Tag und Mädchen. In Zeiten, in denen keine Betroffenen in der Einrichtung sind, laufen aber die festen Kosten weiter. Diese sind dann aber ungedeckt. „Eine Grundfinanzierung der Notaufnahme ist die richtige Entscheidung“ sagt Troost. Daher unterstützt er die Forderung des Grünen Jens Crueger, der eine von der Auslastung unabhängige Finanzierung fordert. Mit völligem Unverständnis nimmt Troost die Position der SPD zur Kenntnis, die diese Forderung scheinbar ablehnt. „So weit hat sich die Sozialdemokratie tatsächlich schon vom ersten Teil ihres Parteinamen entfernt“, sagt Troost

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