Fachliche und politische Beurteilung des Vorhabens zur Sozialisierung größerer Wohnungsbestände

Wie hoch muss die Entschädigung ausfallen?

22.08.2021 / AG Sozialisierung

Die Initiative für einen Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ mobilisiert für den Vorschlag, die Wohnungsbestände großer Wohnungsunternehmen (mit mehr als 3.000 Wohnungen) zum Zwecke der Sozialisierung zu enteignen und in die Verwaltung einer Anstalt öffentlichen Rechts zu überführen. Die Initiative erhielt in den vergangenen Monaten großen öffentlichen Zuspruch und wird auch von der Partei Die Linke unterstützt.

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Inhaltsverzeichnis

  • 1 Thesen zur Entschädigungshöhe und den Sozialisierungsmodalitäten
  • 1.1 Welche Kosten müssen für die Entschädigung angesetzt werden?
  • 1.2 Welche Entschädigungsmodalitäten gibt es und welche Organisationsform kann der Träger der Sozialisierung annehmen?
  • 1.3 Refinanzierungsbedingungen der Sozialisierung
  • 2 LWU und Berliner Wohnungsmarkt - Thesen zum Umbau
  • 2.1 Welche Anforderungen stellen sich an soziale Wohnversorgung in Berlin? Wie hoch ist der Neubaubedarf?
  • 2.2 Wie ist die wirtschaftliche Lage und Leistungsfähigkeit der LWU einzuschätzen?
  • 2.3 Welche Neubaukapazitäten haben die LWU und wie können sie gesteigert werden?
  • 3 Anhang
  • 3.1 Variationen verschiedener Entschädigungskalkulationen
  • 3.2 Entschädigung durch Übernahme der laufenden Verbindlichkeiten
  • 3.3 Eigenleistungsentschädigung auf der Basis von Kaufpreisen und Investitionssumme
  • 3.4 Vereinfachte Ertragswertberechnung
  • 3.5 Entschädigungshöhe zur Refinanzierung beisozialer Bewirtschaftung
  • 3.6 Zusammenfassung der Entschädigungsvariationen
  • 4 Quellen

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Nachfolgend finden Sie die Studie zur Sozialisierung größerer Wohnungsbestände als PDF zum download. Zudem finde Sie den Gastbeitrag von Andréj Holm und Sebastian Gerhardt zur Frage, ob sich Berlin eine Enteignung großer Wohnungsunternehmen überhaupt leisten, als Dokument zum download.

Pressestimmen zur Studie finden Sie unter www.tagesspiegel.de: Entschädigung an "vergesellschaftete" Firmen soll zwischen 14 und 23 Milliarden Euro kosten und auf www.taz.de: "Das kann doch nicht die Welt kosten"

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