Arbeitszeiten in Deutschland

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.

30.09.2016 / Drucksache 18/9499, 31.08.2016

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Krellmann, Klaus Ernst, Sabine Zimmermann (Zwickau), Dr. Axel Troost, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung der Fragesteller

Die aufkeimende Diskussion über „Arbeit 4.0“ und den Wandel der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung erfordert eine Bestandsaufnahme bereits bestehender atypischer Arbeitszeiten wie Nacht- und Wochenendarbeit sowie regelmäßig zu leistende Überstunden, die die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben erschweren, ebenso wie die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Arbeitszeitmodellen. Neuere Untersuchungen zeigen den Anstieg psychischer Erkrankungen, eine zunehmende Arbeitszeitverdichtung und starke Verbreitung überlanger Arbeitszeiten (etwa: DGB-Index Gute Arbeit Report 2015; DGB-Index Gute Arbeit kompakt 1/2016: Überlange Arbeitszeiten). Andererseits verlangen Arbeitgeberverbände die Aufhebung oder Lockerung der bestehenden gesetzlichen Begrenzung der täglichen und wöchentlichen Höchstarbeitszeit, da anstehende Herausforderungen andernfalls nicht bewältigt werden könnten.
(...)

Publikationen:

Mehrheit sucht Regierung
Memo Gruppe
restart Europe now
ISM