Kenntnisse der Bundesregierung über die Arbeitsbedingung bei der Deutschen Post AG

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.

18.02.2015 / Drucksache 18/3796, 21.01.2015

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Krellmann, Klaus Ernst, Susanna Karawanskij, Axel Troost, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung der Fragesteller
In der Sendung „plusminus“ vom 3. Dezember 2014 mit dem Titel „Warten auf die Weihnachtspost“ wird über zu wenig Personal und schlechte Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post AG berichtet. Demnach gebe es bei der Deutschen Post AG im Bereich der Auslieferung im Zeitraum von 2013 bis 2014 einen Personalabbau von fast 2 000 Vollzeitkräften. Dies führe zu einer dünnen Personaldecke, mit der nicht einmal Ausfälle aufgrund von Krankheit ausgeglichen werden könnten.

Dem Bericht zufolge fühlten sich viele Zusteller überlastet und der Krankenstand bei der Deutschen Post AG sei hoch. Dies wird darauf zurückgeführt, dass die Zustellbezirke immer größer geschnitten würden und die Arbeit in der vorgesehenen Zeit nicht mehr erledigt werden könne. Zudem würden bei der Deutschen Post AG viele Verträge, zum Teil mit sehr kurzen Laufzeiten, nur befristet abgeschlossen. Die Befristung bedeute für die Zusteller Planungsunsicherheit. Für die Deutsche Post AG gehörten Befristungen aber nach eigener Aussage zum normalen Instrumentarium, wird in der Sendung berichtet. Die geschilderten schlechten Arbeitsbedingungen führen zu Problemen in der Zustellung und zu einem Anstieg bei Beschwerden über fehlende oder verspätete Zustellungen.
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