Wiederherstellung eines Lebensstandard sichernden und strukturell armutsfesten Rentenniveaus

24.10.2012 / Drucksache 17/10990 vom 16. 10. 2012

Antrag der Abgeordneten Matthias W. Birkwald, Diana Golze, Dr. Martina Bunge, Heidrun Dittrich, Werner Dreibus, Klaus Ernst, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Cornelia Möhring, Yvonne Ploetz, Dr. Ilja Seifert, Kathrin Senger-Schäfer, Kathrin Vogler, Harald Weinberg, Jörn Wunderlich, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.

Durch die von der Rot-Grünen Koalition in den Jahren 2001 und 2004 beschlossenen Rentenreformen wird das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente bis 2030 um ein Fünftel sinken. Das Nettorentenniveau vor Steuern wird dann nur noch knapp 43 Prozent, gegenüber vormals 53 Prozent betragen. Eine durchschnittlich verdienende Person wird unter dieser Voraussetzung knapp 33 Jahre arbeiten müssen, um auf eine Rente oberhalb des Bruttobedarfs der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu kommen. Heute sind hierfür etwa 27 Beitragsjahre nötig. Bei einem Einkommen von Dreiviertel des Durchschnittsverdiensts – gut 1.900 Euro brutto – steigt die Zahl der notwendigen Beitragsjahre von 36 auf gut 43,5.

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