Axel Troost

DIE LINKE.
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Privatisierung

Unter dem Eindruck der Finanzkrise und der damit verbundenen großen Verunsicherung des Kapitals veräußerten in der Vergangenheit zahlreiche Kommunen (in einzelnen Fällen sogar mit den Stimmen der Linken) Teilbereiche kommunaler Versorgungsbetriebe. Gleichzeitig lässt sich jedoch feststellen, dass der beharrliche Druck von links insgesamt sowohl die Bevölkerung als auch die kommunale Politik zu einem Nach- und Umdenken bewegt hat. Die Erkenntnis, dass gerade der Verkauf der Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge zu einer insgesamt und langfristig betrachtet noch schlechteren Finanzgrundlage der Kommunen und Länder sowie auch des Bundes führt, dürfte inzwischen auch bei den Protagonisten angekommen sein. Das hält jedoch auch die neu gebildete Regierung aus CDU und FDP nicht davon ab, eine neue Periode der finanziellen Rückbelastung auf die Kommunen im Gefolge der gerade vergangenen Regierungspolitik einzuläuten. Das heißt, es wird auch in Zukunft ein deutlicher Widerstand auf allen politischen Ebenen notwendig sein, um den Ausverkauf der Eigentums der Bürgerinnen und Bürger zu verhindern. Bürgerbegehren, Petitionen und der friedliche Protest auf der Straße in der Kombination mit parlamentarischem Druck sind geeignete Mittel, um für den Erhalt der Einrichtungen in der öffentlichen Hand zu streiten.

Was bedeutet Privatisierung? (Axel Troost, MP3)

23.11.2011: Private Finance Initiative (PPP)
Ordered by the House of Commons to be printed 18 July 2011
However there is no convincing evidence to suggest that PFI projects are delivered more quickly and at a lower out-turn cost than projects using conventional procurement methods. ...We have received little evidence of the benefits of these arrangements, but much evidence about the drawbacks, especially for NHS projects. The inflexibility of PFI means that any emergent problems or new demands on an asset cannot be efficiently resolved. ... weiter ...
Seventeenth Report of Session 2010–12
16.05.2011: Keine Privatisierung gegen Bürgerwillen
DGB klartext 17/2011
Privatisierungen öffentlichen Eigentums sind trotz aller Pleiten noch immer nicht passé. Wegen klammer Kassen setzen die Kommunen noch immer auf das schnelle Geld und verscherbeln ihr Tafelsilber. Doch der Widerstand wächst – immer mehr Bürgerbegehren versuchen den Ausverkauf zu verhindern. Der klartext. weiter ...
5.5.2011
05.05.2011: Geheimdemokraten
Hintergrund. Wie und warum der reiche Hochtaunuskreis das erste Public-Private-Partnership-Projekt für Krankenhäuser beschloß
Der hessische Hochtaunuskreis hat für seine beiden Krankenhäuser mit der Hannover Leasing GmbH & Co. KG einen Public-Private-Partnership-Vertrag geschlossen. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte blind zu, Die Linke wollte für etwas Transparenz sorgen und wurde bedroht. Der Landkreis haftet 25 Jahre für die Risiken des Investors, der hessischen Landesbank und der BayernLB. Gefälligkeitsberater und der Niedrigstlohnausbeuter Dussmann helfen bei der Sicherung der Rendite. weiter ...
Von Werner Rügemer
22.02.2011: Die Ergebnisse sind ernst zu nehmen.
Aktuelle Stunde des Abgeordnetenhauses von Berlin am 17. Februar zum Erfolg des Volksentscheids über die Offenlegung der BWB-Teilprivatisierungsverträge mit RWE und Veolia
"Jenseits der Interpretationen über Sieg und Niederlage, über angeblichen Rückenwind oder angebliche Klatsche für den Senat: Die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe von 1999, die Vertraulichkeit der Verträge, die Renditegarantien, die Wasserpreisentwicklung, das alles sind zentrale Themen in dieser Stadt und zentrale Themen, die jetzt auf der Tagesordnung stehen." weiter ...
22.02.2011: Ein Diskussionsangebot: Wir Berlinerinnen und Berliner kaufen unser Wasser zurück
Von Klaus Lederer
17.2.2011
31.10.2010: Wasserverträge Berlin: Vertragsoffenlegung bestätigt DIE LINKE
Anlässlich der Veröffentlichung der Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe in der »Tageszeitung« erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Berlin, Klaus Lederer:
"DIE LINKE begrüßt, dass durch die Veröffentlichung der Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe endlich eine Diskussion über deren Inhalte ohne Mythenbildung und Mutmaßungen möglich wird. Die groben Inhalte der Verträge sind jedoch, ungeachtet dieser Veröffentlichung, seit Jahren bekannt und nicht zuletzt durch die Partei DIE LINKE. Berlin konsequent immer wieder thematisiert und skandalisiert worden (...)." weiter ...
31.10.2010: Die räuberische Wasser-Privatisierung
VON SEBASTIAN HEISER
Geheime Verträge zeigen: Berlin hat bei der Privatisierung seiner Wasserbetriebe den Käufern hohe Gewinne garantiert – auf Kosten der Verbraucher. Die taz stellt die Verträge ins Netz. weiter ...
taz
31.10.2010: Dossier zur Offenlegung der Privatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe
Internetseite von Benjamin Hoff
"Durch die Veröffentlichung der Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe wird endlich eine Diskussion über deren Inhalte ohne Mythenbildung und Mutmaßungen möglich. Zwar waren weite Teile der Verträge bereits schon vor der Veröffentlichung bekannt, doch hat die taz dem berechtigten Anliegen derjenigen Berlinerinnen und Berliner, der Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus und auch des rot-roten Senats Rechnung getragen, die kein Verständnis dafür hatten, dass die privaten Eigentümer sich beharrlich weigerten, diese Verträge offen zu legen." weiter ...
06.01.2010: Dagmar Enkelmann, DIE LINKE: Schluss mit dieser Art der Privatisierung von Seen
Fast 20 Jahre nach der Wiedervereinigung holen uns die Geburtsfehler erneut ein. Einer der Geburtsfehler ist der Umgang mit dem einstigen Volkseigentum. weiter ...
Podcast / Linksfraktion
20.10.2009: Wald kommt unter den Hammer
Der Staat verkauft seine Flächen zur Sanierung der maroden Kassen
Bremen. In staatlichen Budgets klaffen dicke Löcher. Wie gut, dass fast ein Drittel Deutschlands aus Wald besteht und der Staat mit Verkaufserlösen Haushaltslöcher stopfen kann. 132 Millionen Euro erhofft sich bis 2014 allein das niedersächsische Finanzministerium. Umweltverbände sehen die Entwicklung kritisch. Nicht ohne Grund: In Brandenburg praktizierte ein privater Käufer auf vielen Hektar Kahlschlag. Mit gesetzlicher Billigung? weiter ...
Von Rainer Kabbert, aus: Weserkurier am Sonntag vom 18.10.09
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