Axel Troost

DIE LINKE.

Soziale Gerechtigkeit

Als Mitglied des Bundestages in der Fraktion DIE LINKE. in der zweiten Legislaturperiode ist es für mich selbstverständlich, soziale Gerechtigkeit im Blick zu haben. Unter sozialer Gerechtigkeit verstehe ich einen fairen und menschlichen Umgang aller Gesellschaftsmitglieder untereinander. Es steht für mich fest, dass eine Gesellschaft der Stärkeren auf Dauer nutzlos ist, solange nicht Solidarität, Mitgefühl und Gleichberechtigung im Mittelpunkt politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns stehen. Nur dann tragen Stärkere auf Dauer zum Gemeinwohl bei, wenn sie die ihnen überlassenen Vorteile verantwortungsvoll, d.h. solidarisch einsetzen. Für DIE LINKE. bedeutet dies Steuergerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Demokratisierung der Wirtschaft, eine konsequente Friedenspolitik sowie die Überwindung von Klassenunterschieden. Hierzu bedarf es der politischen Teilhabe aller Menschen an politischen und wirtschaftlichen Gestaltungsprozessen. Deswegen zielen alle politischen Handlungsfelder der Linken auf eine gleichberechtigte Gesellschaftsentwicklung, auf den Schutz und die Förderung sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen ab.

Informieren Sie sich über die Standpunkte zum Thema Soziale Gerechtigkeitin den nachstehenden Beiträgen.
07.04.2017: Verfestigte soziale Spaltung

Bernhard Sander über Nordrhein Westfalen vor der Landtagswahl 1 Die Bilanz der Landesregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist nach sechs Jahren Amtszeit enttäuschend. »Kein Kind zurücklassen« hieß zu Beginn die Devise. Mit präventiver Sozialpolitik sollten die staatlichen Reparaturkosten (von fehlqualifizierter Dauerarbeitslosigkeit bis Alltagskriminalität samt der zugehörigen Verwaltungs- und Verwahrapparate) vermindert werden. Mehr

sozialismus.de, 06.04.2017
27.10.2016: Ungleichheit zwischen Frauen und Männern hat sich vergrößert

Pressemitteilung von Cornelia Möhring 1 Gleichstellung im Schneckentempo ist die Quintessenz des Gender Gap Reports. In Deutschland ist sogar Rolle rückwärts angesagt – seit 2006 ist Deutschland im weltweiten Ranking von Platz fünf auf Platz 13 abgerutscht. Das sollte ein Weckruf sein. Leider ist aus dem Hause Schwesig in dieser Legislatur nicht mehr viel zu erwarten, Lohngerechtigkeit auf jeden Fall nicht. Mehr

linksfraktion.de, 26.10.2016
21.09.2016: Die Lohnspreizung ist nicht weiter gewachsen. Ist das so? Von relativen Werten und harten Euros

Von Stefan Sell 1 Endlich mal wieder gute Nachrichten, wird der eine oder andere gedacht haben, als das Statistische Bundesamt mit dieser Meldung an die Öffentlichkeit gegangen ist: „Trend gestoppt: Lohnspreizung nicht weiter gewachsen“. […] Nun ist die positiv daherkommende Botschaft einer nicht mehr wachsenden Lohnspreizung vorsichtig formuliert nur eine halb richtige Ableitung aus den Zahlen, auf die man sich hier bezieht. Man könnte auch sagen, dass hier so einiges durcheinander geht. Mehr

aktuelle-sozialpolitik.de, 16.09.2016
16.06.2016: Der nächste Winter kommt – Brennholz für abgeschobene Roma

Spendenaufruf des Vereins Verantwortung für Flüchtlinge e.V. Leipzig 1 Jedes Jahr werden weit über 500 Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. Dort wartet auf diese Menschen häufig Obdachlosigkeit, Diskriminierung auf allen Ebenen und ein kaum vorstellbares Massenelend. Die meisten leben durchschnittlich mit 0,60 Euro pro Tag. Es gibt keinerlei Krankenversicherung und die Lebenshaltungskosten sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Mehr

Verantwortung für Flüchtlinge e.V. Leipzig
02.06.2016: Ein Jahr Mietpreisbremse ist kein Grund zum Feiern

Von Caren Lay 1 "Die Mietpreisbremse wird dazu beitragen, dass Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben", verkündete Justizminister Heiko Maas stolz vor der Einführung des Gesetzes. Das Zitat findet sich heute noch auf der Homepage des Ministeriums. Inzwischen hat sich bestätigt, was alle Wohnungssuchenden schon länger spüren: Die Mietpreisbremse ist ein wirkungsloser Rohrkrepierer. Mehr

linksfraktion.de, 01.06.2016
19.05.2016: Erneut 200.000 gegen Hollande auf der Straße

Neues Deutschland 1 Erneut sind in mehreren französischen Städten wieder zehntausende Menschen dem Aufruf von Gewerkschaften und Studentenorganisationen zu Protesten gegen die Regierung von Präsident François Hollande und die umstrittenen Einschränkungen bei den Arbeitsgesetzen gefolgt. Die Veranstalter sprachen von etwa 220.000 Demonstranten, die Polizei zählte landesweit rund 68.000 Menschen auf den Straßen. Mehr

Neues Deutschland vom 18.05.2016
02.03.2016: Ungleiche Verteilung von Vermögen gefährdet Wohlstand

DGB Verteilungsbericht 2016 1 Die Einkommenungleichheit in Deutschland hat in den vergangenen Jahren im Trend zugenommen. Von 2005 bis 2014 stieg sie um 18 Prozent. Aktuell liegt sie über dem Niveau des bisherigen Spitzenjahres 2007. Mehr

DGB Bundesvorstand, Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik, Februar 2016
27.01.2016: Ein Prozent besitzt ein Drittel - Große statistische Unsicherheit beim Anteil der Top-Vermögenden in Deutschland

Böckler Impuls Ausgabe 03/2015 1 Multimillionäre und Milliardäre kommen in den gängigen Studien kaum vor. So besitzt der reichste Haushalt im vom DIW organisierten Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) netto, also nach Abzug von Schulden, „nur“ knapp 50 Millionen Euro. Die Bundesbank-Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ weist für den wohlhabendsten in ihrer Stichprobe erfassten Haushalt einen Nettobesitz von unter 80 Millionen aus. Enorm viel Geld – aber doch weit entfernt vom oberen Ende der Vermögenshierarchie, wo der Besitz mindestens im dreistelligen Millionenbereich liegt. Mehr

Hans-Böckler-Stiftung, 19.02.2015
18.01.2016: Polarisierende Konvergenz Zur Ost-West-Diskrepanz privater Vermögensverhältnisse

Von Ulrich Busch 1 Thomas Piketty zufolge wurde „die Frage der Vermögensverteilung“ von den Ökonomen lange Zeit vernachlässigt. Mit der spürbaren Zunahme der Ungleichheit in der Gesellschaft habe sie heute aber wieder deutlich an Interesse gewonnen (Piketty 2014: 32). Bezeichnend dafür ist die von Paul Krugman (2002) und anderen Ökonomen, Sozialwissenschaftlern und Publizisten angestoßene Debatte um die „Top 1 Prozent“ in den USA, die Charakterisierung des gegenwärtigen Gesellschaftssystems als „patrimonialer Kapitalismus“ und „Plutokratie“ sowie die unter anderem von Joseph Stiglitz (2012) und Hans-Ulrich Wehler (2013) geführte Diskussion über die Verteilung des Reichtums in den westlichen Gesellschaften und in der Welt. Mehr

alternative-wirtschaftspolitik.de, 16.01.2016
18.01.2016: 62 Superreiche besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung

Oxfam Deutschland 1 Soziale Ungleichheit nimmt weltweit dramatisch zu. Ein neuer Oxfam-Bericht zeigt: 62 Menschen besitzen inzwischen genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – noch vor einem Jahr waren es 80. Ein Grund für diese Entwicklung sind Steueroasen. Mehr

oxfam.de, 18.01.2016
1 2 3 ... 23 24 25 >>

Axel Troost bei:

Reichtumsverteilung