Axel Troost

DIE LINKE.

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Argumente für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns

Volker Stork

In der Arbeitsgesellschaft bestimmen der Zugang des Individuums zu bezahlter Lohnarbeit, die ausgeübte berufliche Tätigkeit und deren Entlohnungshöhe seine Stellung in der Gesellschaft. Bei der Forderung um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns geht es neben der Bekämpfung von Armutslöhnen ebenso um außerökonomische Gesichtspunkte wie Verteilungsgerechtigkeit und das Recht der arbeitenden Menschen, gleichberechtigt am sozio-kulturellen Leben teilzuhaben.

[Kurzfassung]
[Langfassung]

31.01.2017: Mindestlohngesetz- Für viele Minijobber weiterhin nur Minilöhne

Von Toralf Pusch und Hartmut Seifert 1 Bei der Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns für geringfügig Beschäftigte gibt es nach wie vor erhebliche Lücken. Zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber dürften nicht den Mindestlohn erhalten. Das ergibt sich aus einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Mehr

WSI Policy Brief 1/2017
02.12.2015: Flüchtlinge als "Spielball der Ausbeutung"?

Von Otto König und Richard Detje 1 Seit Anfang dieses Jahres gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn auch in Deutschland. Angesichts der extrem langen und hart umkämpften Entstehungsbedingungen war absehbar, dass neoliberale Ökonomen, »Wirtschaftsweise« und Arbeitgeberverbände jede Gelegenheit nutzen werden, die Lohnuntergrenze zu durchlöchern. Mehr

sozialismus.de, 01.12.2015
21.01.2015: Arbeitsmarkt und Mindestlohn

Informationen und Flugblatt zum Mindestlohn von der Partei DIE LINKE 1 Zum 1. Januar 2015, nach mehr als zehn Jahren teils harter politischer Auseinandersetzungen, wurde in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn Wirklichkeit. Sicher ein Erfolg, an dem wir als Partei großen Anteil haben. Trotzdem bleibt unsere Kritik am jetzt eingeführten Mindestlohn bestehen. Er ist mit 8,50 Euro zu niedrig und durch die vielen Ausnahmen geradezu löchrig. Mehr

die-linke.de
05.01.2015: Armutsfalle Mindestlohn

Von Christoph Butterwegge 1 Am 1. Januar 2005 trat das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ – besser bekannt unter dem Kürzel „Hartz IV“ – in Kraft. Auf den Tag genau zehn Jahre später hat die schwarz-rote Koalition nun endlich einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt. Allerdings stellt sich die Frage, ob und was der Mindestlohn an den fatalen Auswirkungen des mit dem Namen von Peter Hartz verbundenen Gesetzespaketes ändert – oder ob es sich dabei letztlich um bloße Reformkosmetik handelt. Mehr

aus: Blätter für deutsche und internationale Politik, 1/2015, Seite 56-62
04.07.2014: Das Scheitern eines flächendeckenden Mindestlohns ist ein Desaster für das Niedriglohnland Deutschland

Von Gaby Gottwald, Koordinatorin des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Finanzen der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag 1 Keinen Mindestlohn erhalten Jugendliche unter 18 Jahren, Langzeiterwerbslose während der ersten 6 Monate der neuen Beschäftigung und Praktikanten für die ersten drei Monate. Zeitungszusteller sollen bis 2017 generell vom Gesetz ausgenommen werden und 2015 bis zu 25 Prozent unter dem Mindestlohn vergütet werden und 2016 bis zu 15 Prozent - dies auch ohne Tarifvertrag. Die sozialabgabenfreie Saisonarbeit wird von 50 auf 70 Tage ausgedehnt. Zukünftig können Kost und Logis auf den Mindestlohn angerechnet werden. Mehr

linksfraktion.de, 01.07.2014
27.06.2014: Keine Belege für negative Arbeitsmarkteffekte durch Mindestlöhne - Ausnahmen schwächen Effektivität

Von Gerhard Bosch und Claudia Weinkopf 1 Der geplante gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro ist notwendig und geeignet, um zu verhindern, dass das Lohnniveau in Deutschland immer weiter nach unten ausfranst. Die Probleme des großen deutschen Niedriglohnsektors lassen sich durch einen Mindestlohn allein allerdings nicht lösen, dafür ist zusätzlich eine generelle Stärkung des Tarifsystems nötig. Mehr

Arbeitspapier 304 der Hans-Böckler-Stiftung, Juni 2014
17.04.2014: Begrenzte Reichweite: Die meisten Aufstocker bleiben trotz Mindestlohn bedürftig

Von Kerstin Bruckmeier und Jürgen Wiemers 1 Die Zahl der Menschen, die auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende ('Hartz IV') angewiesen sind, hat in den letzten Jahren spürbar abgenommen. Dennoch ist die Zahl der Aufstocker, also der erwerbstätigen Leistungsbezieher, nahezu konstant geblieben. In dem Kurzbericht wird untersucht, wie sich die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro auf die Einkommenssituation der Aufstocker auswirkt und wie viele von ihnen die Bedürftigkeit dadurch überwinden können. Mehr

IAB Kurzbericht, 7/2014
30.03.2014: Flächendeckende Mindestlöhne: Epochenwandel auf den Arbeitsmärkten – Sieg der Vernunft über neoklassi­sches Marktversagen

Von Rudolf Hickel 1 Das gesellschaftliche Megaprojekt eines flächendeckend gesetzlich regulierten Mindest­lohns ist nicht mehr aufzuhalten. Sicherlich sind gegenüber dem lupenreinen, in sich konsis­tenten Konzept einer gesetzlich fixierten Lohnuntergrenze unter dem Druck massiver Kritik von Wirtschaftsverbänden und neoklassischen Ökonomieberatern auch problematische Kompromisse durchgesetzt worden. Mehr

30.03.2014
20.03.2014: Wo der Mindestlohn nicht reicht

Portal Sozialpolitik "Info-Grafiken" 1 Viele glauben, dies reiche rechnerisch aus, damit kinderlose Alleinstehende in Vollzeit aus der Leistungsberechtigung nach SGB II (»Hartz IV«) herauswachsen können. Diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Wie eine Auswertungen der Grundsicherungsstatistik durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Bundestagsfraktion DIE LINKE belegt, kämen über 40 Prozent aller Singles im »Hartz-IV«-Bezug selbst dann nicht über das Grundsicherungsniveau hinaus, wenn sie eine Vollzeitbeschäftigung zu einem Stundenlohn von 8,50 Euro hätten. Mehr

www.portal-sozialpolitik.de, 19.03.2014
19.03.2014: Rechtsgutachten: Ausnahmen beim Mindestlohn sind unzulässig

Von Prof. Dr. Andreas Fischer-Lescano 1 Ein aktuelles Rechtsgutachten von DGB und WSI belegt: Ausnahmen beim gesetzlichen Mindeslohn für Studierende, Rentner, Jugendliche, saisonal befristet Beschäftigte, Taxifahrer und Langzeitarbeitslose sind rechtlich unzulässig. Mehr

www.dgb.de, 18.03.2014
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Reichtumsverteilung