Axel Troost

DIE LINKE.

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25.06.2016: Die EU muss in die Zukunft investieren

Fabio De Masi, Guillaume Balas, Emmanuel Maurel und Curzio Maltese 1 Die EU droht zu scheitern. Die Wirtschaftskrise wird als „verlorenes Jahrzehnt“ in Europas Geschichte eingehen. Die Kürzung von Staatsausgaben, Löhnen und Renten hat die Eurozone ins Koma versetzt und die Politik des billigen Geldes neutralisiert. Die EZB pumpt Euros in die Banken, ohne Effekte auf die reale Wirtschaft, weil die Investitions- und Kreditnachfrage zu schwach ist. Die Finanzmärkte wachsen wieder schneller als die Realwirtschaft. Es droht eine neue Finanzkrise. Mehr

aus: Frankfurter Rundschau vom 22.06.2016
14.06.2016: Der Rechtspopulismus als Gewinner

Über die Kampagnen zum britischen EU-Referendum von Hinrich Kuhls 1 Wenige Tage vor dem EU-Referendum lässt sich aus den Meinungsumfragen nach wie vor nicht herauslesen, wie die Briten am 23.6. abstimmen werden. Die Option, für ein Ja zum Verbleib in der Europäischen Union zu votieren, wird am stärksten von den Wählergruppen favorisiert, die während des letzten Jahres die Grünen, die Liberaldemokraten, die sozialdemokratische Schottische Nationalpartei und vor allem die Labour Party gewählt haben und jünger als 25 Jahre sind. Mehr

sozialismus.de, 13.06.2016
08.06.2016: Endgültige Kapitulation oder gibt es Spielräume?

Von Joachim Bischoff und Björn Radke 1 Die Finanzminister der Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben sich Ende Mai auf weitreichende Hilfen für Griechenland geeinigt. Die Geldgeber und die Regierung in Athen verständigten sich grundsätzlich auf die Auszahlung weiterer Mittel in Höhe von 10,3 Mrd. Euro. Eine erste Subtranche von 7,5 Mrd. Euro wird im Juni ausgezahlt werden, die übrigen Auszahlungen folgen nach der Sommerpause. Mehr

sozialismus.de, 08.06.2016
01.06.2016: Veranstaltungshinweis: Der Spielraum der Linken in der Regierung

Diskussion und Vortrag am 2. Juni 2016 mit Georgios Katrougalos, Susanne Hennig-Wellsow und Martin Schirdewan 1 Die Erpressung der griechischen Regierung durch ihre internationalen Kreditgeber hält an: Wieder fordern sie weitere «Reformen» (d.h. niedrigere Löhne und Renten, weitere Privatisierungen etc.) und drohen, die nächsten Tranchen der Kredite nicht auszuzahlen, die sie der griechischen Regierung im vergangenen Jahr versprochen hatten. Dabei gibt es durchaus Differenzen zwischen dem IWF und der EU Mehr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Juni 2016
26.05.2016: Austeritäts-Fans ist jedes Mittel recht.

Von Bernd Riexinger 1 Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger sieht die nach Empfinden einiger Wähler zu laxe Anwendung des Euro-Stabilitätspaktes als Mitgrund für das Erstarken der AfD. Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE: Mehr

die-linke.de, 21.05.2016
11.05.2016: Der IWF droht mit Ausstieg - Die Lage in Griechenland spitzt sich erneut zu

Von Joachim Bischoff 1 Der IWF fordert die Finanzminister der Eurozone auf, unverzüglich mit Verhandlungen zu einem Schuldenschnitt für Griechenland zu beginnen, In dem Brief droht Lagarde mit einem Ausstieg des IWF aus dem Kreditprogramm für Griechenland, falls nicht unverzüglich über Schuldenerleichterungen für das Land gesprochen werde. Mehr

sozialismus.de, 07.05.2016
22.04.2016: EZB: Öffentliche Investitionen statt Negativzinsen

Von Fabio De Masi 1 Die EZB steht mit dem Rücken zur Wand. Negativzinsen und immer mehr QE verpuffen, weil die Kürzungspolitik die Investitionen bremst. Schäuble und Co heucheln jedoch ein Herz für Rentner, weil Riestern bei Nullzinsen offensichtlich sinnlos ist. Wenn die Bundesregierung etwas für die Rentnerinnen und Rentner tun möchte, sollen sie das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben, die Riesterrente beerdigen und für eine anständige Lohnentwicklung durch eine Abschaffung der Lohnbremsen wie Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen sorgen. Mehr

fabio-de-masi.de, 21.04.2016
22.04.2016: Gerechtigkeit für Draghi

Von Peter Bofinger 1 Die deutsche Kritik an der Europäischen Zentralbank ist so schrill geworden, dass sachliche Argumente nur noch schwer Gehör finden. Der Hauptvorwurf lautet, die Niedrigzinspolitik der EZB enteigne die deutschen Sparer. Dabei wird völlig übersehen, dass es für die Anleger neben der Verzinsung auch auf die Geldentwertung ankommt. Diese ist mit zuletzt 0,3Prozent im historischen Vergleich äußert gering. Mehr

aus: Süddeutsche Zeitung, 20.04.2016
18.04.2016: "Brexit" oder EU-Reform?

Von Joachim Bischoff und Björn Radke 1 In Großbritannien beginnt die offizielle Kampagne für das EU-Referendum, über das am 23. Juni abgestimmt wird. Es sieht nach einem knappen Abstimmungsergebnis aus. Die Befürworter einer EU-Mitgliedschaft Großbritanniens haben in den letzten Wochen aufgeholt. Mehr

sozialismus.de, 15.04.2016
10.04.2016: Die Berichterstattung deutscher Medien in der griechischen Staatsschuldenkrise

Studie im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung von Kim Otto und Andreas Köhler 1 Die Studie untersucht die Berichterstattung zur griechischen Staatsschuldenkrise im ersten Halbjahr 2015 in der deutschen Medienöffentlichkeit am Beispiel bundesweiter Tageszeitungen sowie der Onlineplattform „Spiegel Online“. Mittels quantitativer Inhaltsanalyse der Artikel zur griechischen Staatsschuldenkrise wurden Berichterstattungsintensität, Anlässe, Akteure, Inhalte, Themen und Wertungen erfasst. Dies erlaubt Aussagen über deren Vielfalt, Ausgewogenheit, Neutralität und Tiefe sowie das Ausmaß der Europäisierung. Es zeigt sich, dass die Berichterstattung zur griechischen Staatschuldenkrise sehr stark regierungsgeprägt, mehrheitlich meinungsorientiert und wertend ist. Mehr

Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, März 2016
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