Axel Troost

DIE LINKE.

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03.07.2015: Irre Griechen? Wie viel Demokratie verträgt Europa?

Sendung: ARD monitor 1 „Chaotentruppe“, „Mistkerle“, „blankes Entsetzen“: Der Ton gegenüber der griechischen Regierung hat sich in den letzten Tagen noch einmal verschärft und offenbart ein fragwürdiges Demokratieverständnis. Dabei schrecken deutsche und europäische Spitzenpolitiker offenbar nicht davor zurück, sich die Wahrheit über die Verhandlungen mit der griechischen Regierung zurecht zu biegen. Die vorliegenden Verhandlungsdokumente zeigen jetzt: Die Geschichte vom großzügigen Angebot an die griechische Regierung ist ein Märchen. Die Verhandlungen scheiterten auch an der Borniertheit der Kreditgeber. Mehr

daserste.de, 02.07.2015
02.07.2015: Warum ist es nicht zu einer Einigung zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen gekommen?

Stellungnahme von Efklidis Tsakalotos, Koordinator des griechischen Verhandlungsteams vom 27. Juni 2015 1 In der griechischen Schuldenkrise wird immer wieder behauptet, Griechenland würde den Institutionen nicht entgegenkommen und hätte gar kein wirkliches Interesse an einem Kompromiss. Das ist schlichtweg gelogen. Tatsächlich ist Syriza den Gläubigern sehr weit entgegen gekommen. Es wurden ernsthafte Vorschläge gemacht: Beispielsweise zur Bekämpfung der Korruption, ja sogar zur Reform des Rentensystems! Es zeigt sich deutlich, dass der Konflikt um die griechische Schuldenkrise kein inhaltlicher ist, sondern ein politischer. Mehr

www.mdb-klaus-ernst.de, 02.07.2015
02.07.2015: Die Griechenland-Lüge: Der Faktencheck

Von Fabio De Masi 1 Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit. Gegen die griechische Bevölkerung wird ein Wirtschafts- und Lügenkrieg geführt. Denn hat die griechische Regierung Erfolg und schafft sie es die Wirtschaft wieder aufzubauen, ohne dass die kleinen Leute die Zeche zahlen, könnte sich auch in anderen Ländern wie Spanien oder Irland der Wind gegen die Mächtigen drehen. Mehr

fabio-de-masi.de, 01.07.2015
01.07.2015: Sie wollen die linke Regierung in Griechenland beseitigen

Bundestagsrede von Gregor Gysi 1 "Die Art, wie sie sich beweihräuchern, ist völlig daneben", sagte Gregor Gysi zu Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble in der Debatte zur griechischen Schuldenkrise. Die Kürzungspolitik der Bundesregierung und der Troika sei gescheitert, die Versprechen hätten sich nicht erfüllt, die dramatischen sozialen Folgen habe die Bundesregierung mitzuverantworten. Mehr

linksfraktion.de, 01.07.2015
01.07.2015: Ja zur Demokratie, nein zur Austeritätspolitik in ganz Europa

Von Thomas Sablowski 1 Angela Merkels Behauptung, die Gläubiger hätten Griechenland zuletzt ein «außergewöhnlich großzügiges Angebot» gemacht, ist ein schlechter Witz. Die Position der Gläubiger ist im Wesentlichen seit dem ersten Tag der Verhandlungen mit der neuen griechischen Regierung unverändert. Mehr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Juni 2015
30.06.2015: Syriza und die neoliberale Hegemonie in der Eurozone

Von Joachim Bischoff und Björn Radke 1 Griechenland ist von den internationalen Gläubiger-Institutionen (IWF, EZB und EU) ultimativ aufgefordert worden, noch mehr Kürzungen bei Arbeitseinkommen und Renten zu akzeptieren. Die entscheidende Frage nach der europäischen Unterstützung eines unverzichtbaren Investitionsprogramms zur Rekonstruktion der griechischen Ökonomie blieb im Vagen. Mehr

sozialismus.de, 29.06.2015
29.06.2015: Wir werden es schaffen

Von Alexis Tsipras 1 Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich am Sonntag zu der Entscheidung der Eurogroup geäußert, dem Gesuch der griechischen Regierung nach einer wenige Tage umfassenden Verlängerung des Programms, in denen sich das griechische Volk zum Ultimatum der Gläubiger äußern kann, nicht zu entsprechen. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut: Mehr

die-linke.de, 28.06.2015
27.06.2015: Griechenland - Eurogruppe verweigert Verlängerung der Finanzhilfen

Von Katja Kipping, Bernd Riexinger und Gregor Gysi 1 Bundeskanzlerin Merkel muss jetzt eingreifen. Das Schicksal Europas liegt in ihren Händen. Eine Verlängerung des so genannten Hilfsprogrammes um eine Woche muss drin sein. Die griechische Bevölkerung hat das Recht, über ihr Schicksal abzustimmen - die Bundeskanzlerin hat genug Einfluss, dem technokratischen Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Tut sie dies nicht, wäre das ihr größter Fehler und zugleich der Beginn einer Dauerkrise für die Menschen in Deutschland und in ganz Europa. Mehr

die-linke.de, 27.06.2015
26.06.2015: "Griechenland braucht ein Investitionsprogramm"

Interview mit Gabi Zimmer 1 Offenbar läuft der Countdown. Beide Seiten haben den Druck aufeinander gewaltig erhöht. Die griechische Regierung ist mit ihren Vorschlägen ein hohes Risiko eingegangen. Sie hat sich sehr weit bewegt. Weigern sich die Institutionen und Gläubiger jetzt, eine Einigung zu erreichen, dann beweisen sie, dass es ihnen nicht um eine Einigung, sondern allein um den Sturz der einzigen linken Regierung in der EU geht. Mehr

linksfraktion.de, 23.06.2015
24.06.2015: Zusammenfassung des Vorschlages der griechischen Regierung vom 22.06.2015

Die griechische Regierung ist fest davon überzeugt, dass ihre Vorschläge der fünf Monate währenden Ausweglosigkeit der Verhandlungen ein Ende setzen werden, erklärte Staatsminister Nikos Pappas im Fernsehsender Euronews. „Ich bin der Auffassung, dass jeder, der das von uns vorgelegte Schriftstück liest, verstehen wird, dass wir getan haben, was getan werden musste. Wer öffentlich darauf beharrt, dass wir nicht das uns Entsprechende getan haben, der sagt nicht die Wahrheit“ Mehr

23.06.2015
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