Axel Troost

DIE LINKE.

Dokumente

13.10.2014: Renzusconis Italien

Von Susanna Böhme-Kuby 1 Gut ein halbes Jahr ist Italiens Regierungschef Matteo Renzi nun im Amt, doch von der Umsetzung seines Versprechens, das Land auf „Erfolgskurs“ zu bringen, ist bislang wenig zu spüren. Italien steckt weiterhin in einer tiefen wirtschaftlichen Krise, seit nunmehr 15 Jahren dauert diese Stagnation schon an. Jüngste offizielle Zahlen attestieren auch für 2014 bestenfalls ein fortdauerndes Nullwachstum. Mehr

aus: Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2014, Seite 9-12
10.10.2014: Wendepunkt: Abkehr von der Austeritätspolitik? IWF fordert neue Dynamik der Volkswirtschaften

Von Joachim Bischoff 1 Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer neuen globalen Wirtschaftskrise. Auf der anstehenden Jahrestagung des Fonds geht es zentral um die Risiken der globalen Ökonomie und die anhaltende Instabilität des globalen Finanzsektors. Mit Blick auf das globale Wachstum sagte die IWF-Direktorin Lagarde, notwendig sei eine »neue Dynamik« der Volkswirtschaften und verstärkte internationale Zusammenarbeit. Mehr

sozialismus.de, 09.10.2014
04.10.2014: An den Spieltischen des internationalen Kasinos: Finanzmarktkapitalismus: Was ist das, wer sind die Akteure und wie können Staaten das Krisenpotenzial bändigen?

Von Rudolf Hickel 1 Spätestens seit der Finanzmarktkrise ist ein Epochenwechsel der globalisierten kapitalistischen Entwicklung offenbar geworden. Die Entwicklungsdynamik und vor allem die Kräfteverhältnisse haben sich grundlegend verschoben. Zuvor dominierte die profitwirtschaftlich getriebene Wertschöpfung mit dem darin angelegten Grundkonflikt zwischen Arbeit und Kapital. Mehr

www.alternative-wirtschaftspolitik.de, 01.10.2014
02.10.2014: Frankreich à la Schröder?

Von Albrecht von Lucke 1 Erst der Abgang des linken Ministers, dann das Regieren mit Hilfe der Vertrauensfrage: Wen würde das, was derzeit in Frankreich geschieht, nicht an die Lage der deutschen Sozialdemokratie nach dem Rückzug Oskar Lafontaines erinnern? Tatsächlich sind die Parallelen frappierend, und in den nächsten Jahren muss sich zeigen, ob die Sozialisten den Weg der SPD gehen – sprich: den der Spaltung – oder ob das Duo Hollande/Valls doch den Spagat zwischen den Flügeln schafft. Mehr

aus: Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2014, Seite 5-8
28.09.2014: Die 10 Mythen der Eurokrise … und warum sie falsch sind

Henning Meyer und Andrew Watt (Hrsg.) 1 Viele Bürgerinnen und Bürger in diesen Ländern haben nach Jahren der Krise und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zumindest der EU als Institution, wenn nicht der weiteren europäischen Integration, ein klares Misstrauensvotum abgegeben. Sie sind enttäuscht und haben das Vertrauen in die gemäßigten Parteien und deren Problemlösungskompetenz weitgehend verloren. Mehr

IMK SE Publishing, 2014
14.08.2014: Die große Griechenland-Lüge: Griechen geht es schlechter

Griechenland gilt als europäischer Patient, deutsche Boulevard-Medien malen gern das Bild des faulen Griechen, der sich von deutschem Steuergeld retten lässt, während er selbst keine Steuern zahlt und Immobilien in Berlin kauft. Natürlich: Die griechischen Eliten haben mit ihrer Mentalität zur Entstehung dieses Bildes beigetragen. Doch ein Blick auf die aktuellen Wirtschaftsdaten und die Situation der 'normalen' Griechen zeigt: Das von der Troika auferlegte Spardiktat ist eine Katastrophe für die Bürger. Mehr

Eine Analyse von Oliver Scheel
05.08.2014: Das Sparparadoxon

Von Sepp Zuckerstätter 1 Das nicht alle gleichzeitig sparen können, ist per se noch kein Paradoxon. Das Sparparadoxon beginnt erst, wenn alle Sektoren gleichzeitig sparen wollen. Dann nämlich wird durch Sparen niemand reicher, sondern alle ärmer. Mehr

blog.arbeit-wirtschaft.at, 01.08.2014
02.08.2014: Wider das Recht

Von Mario Candeias, Andreas Fisahn, Andreas Fischer-Lescano, Steffen Kommer, Lukas Oberndorfer 1 Europäischer Zentralbank (EZB) greifen tief in das Haushaltsrecht der Mitgliedstaaten ein, beschneiden Arbeits-, Sozial- und Streikrechte, machen direkte Vorgaben zu Lohn- und Rentenniveaus oder dem Umbau der Sozialsysteme, verordnen Privatisierungen. Mit der Durchsetzung und Überwachung dieser Austeritätsmaßnahmen, die im Gegenzug zu den «Hilfskrediten» die Zahlungsfähigkeit der Krisenländer vermeintlich sichern sollen, verstößt die Troika gegen Grund- und Menschenrechte Mehr

RLS-Studien, Mai 2014
27.07.2014: Espírito Santo bringt Portugal zum Wanken

Von Ralf Streck 1 Die Lage um die portugiesische Großbank Banco Espírito Santo (BES) ist weiter verworren und hat sich wieder verschlechtert. Denn am Donnerstag beantragte die dritte Holding der Gründerfamilie Espírito Santo (Heiliger Geist) in Luxemburg Gläubigerschutz. Und es ist diese Espírito Santo Financial Group (ESFG), die mit gut 20 Prozent Hauptaktionär der BES ist. Mehr

Neues Deutschland vom 26.07.2014
25.07.2014: Blackbox EZB - Macht und Ohnmacht der Europäischen Zentralbank.

Von Dario Stefano Dell’Aquila, Stephan Kaufmann und Jannis Milios 1 In wirtschaftlich ruhigen Zeiten nimmt das breite Publikum die Zentralbank kaum wahr. Sie agiert im Hintergrund. Mit der Finanzund Eurokrise rückten die Zentralbanken der Industrieländer ins Rampenlicht. So stand die Europäische Zentralbank (EZB) im Mittelpunkt der Krisenstrategien, sie saß immer mit am Tisch der Politik, als die stille Macht. Und sie hat – so heißt es – die Krise an den Finanzmärkten quasi im Alleingang beendet. Mehr

RLS Reihe Materialien, Juli 2014
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