Axel Troost

DIE LINKE.

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28.03.2015: Griechische Depression - wenn die Chefärzte versagen

Von Jan Priewe und Philipp Stachelsky 1 Strukturreformen, eine exzessive Sparpolitik und interne Abwertung waren die Medizin, die die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds Griechenland in den letzten Jahren verordnet hat. Diese Strategie ist im Falle Griechenlands nicht nur krachend gescheitert. Sie ist sogar der Hauptgrund für eine historisch einmalige ökonomische Katastrophe. Mehr

WISO direkt, Friedrich Ebert Stiftung, März 2015
26.03.2015: Sparkurs hat die verfügbaren Haushaltseinkommen um fast ein Drittel einbrechen lassen – schwere soziale Unwucht

IMK Study März 2015 1 Der Austeritätskurs in Griechenland hat die Einkommen der privaten Haushalte in dem Krisenland drastisch einbrechen und die Armut ansteigen lassen. Wie stark und mit welchen Folgen, macht eine neue Studie im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung deutlich. Mehr

Hans-Böckler-Stiftung, 19.03.2015
25.03.2015: Athen fordert 1,2 Milliarden Euro aus Rettungsfonds zurück

EurActiv 1 Zwischen Athen und Brüssel bahnt sich ein neuer Streit an: Griechenlands Regierung pocht auf 1,2 Milliarden Euro aus dem Euro-Rettungsschirm EFSF. Verteidigungsminister Panos Kammenos fordert Berlin zudem auf, Korruptionsfälle aufzuarbeiten. Mehr

euractiv.de, 25.03.2015
20.03.2015: Filmtipp: Supermacht EZB - Der Kampf um den Euro

Von Stefan Jäger und Julia Klüssendorf 1 Ist Mario Draghi der mächtigste Mann Europas? Der Präsident der Europäischen Zentralbank regiert die Geldwelt. Mit wenigen Worten kann er Milliarden bewegen. Unübersehbar und Respekt gebietend ragt sein neuer, 1,3 Milliarden teurer Glaspalast in den Frankfurter Himmel. Klein und unscheinbar nimmt sich dagegen die Bundesbank aus. Sichtbarer Ausdruck des neuen Machtgefüges. Stammtisch und Finanzwelt sind sich einig. Nicht die Politiker, der Zentralbanker bestimmt den Kurs der Krisenpolitik, er ist der "Retter in der Not". Mehr

Das Erste, 16.03.2015
19.03.2015: Reparationsforderungen - mal so ein Einfall von Tsipras & Co.?

Von Judith Dellheim 1 Auch wenn die Medien den Anschein erwecken, die Linken in der griechischen Regierung würden in ihrer Finanznot nun die Reparationsfrage wiederentdecken, ist die Wahrheit eine andere: Die Forderung ist keineswegs neu. Und keineswegs hat sie mit dem Zustand der griechischen Staatsfinanzen zu tun, sondern mit der Würde von Opfern und ihrer Nachkommen, mit dem Umgang mit Geschichte Mehr

RLS-Paper, März 2015
19.03.2015: EU-Pilot - Griechische Reparationsforderungen

Artikel zusammengestellt von Jürgen Klute 1 "Debatte über Griechenland-Reparationen: "Sollten auf Opfer finanziell zugehen". Die Bundesregierung sagt zwar immer wieder Nein - aber nicht alle Koalitionspolitiker sehen das genauso. Aus der SPD kommen Forderungen nach einer Entschädigung für deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland." Mehr

www.juergen-klute.eu, 17.03.2015
17.03.2015: Graccident: Nochmals zum Grexit-Elend

Von Rudolf Hickel 1 Derzeit konzentriert sich der Streit um den Umgang mit der systemischen Krise Griechen­lands auf die Freigabe der letzten Tranche im Umfang von 7,2 Mrd. Euro aus den bisherigen Hilfsprogrammen. Die große Mehrheit der Eurogruppe hat jedoch die dringend erforderli­che Freigabe der Finanzierungshilfen an die Bedingung geknüpft, die Politik vor allem der Abschmelzung öffentlicher Ausgaben, der Niedriglohnpolitik sowie der Privatisierung öf­fentlicher Unternehmen fortzusetzen. Mehr

14.3.2015
17.03.2015: Das Inkonsistenzproblem, das Phänomen Syriza und die Perspektiven der Eurozone

Von Arne Heise 1 Mit dem Wahlsieg der linken Partei ‚Syriza‘ in Griechenland steht die EU vor einer neuen Herausforderung: Die als ‚Brüssel-Frankfurt-Konsens‘ bezeichnete Austeritätspolitik als Antwort auf die Krise der öffentlichen Haushalte wird von der Regierung eines EU-Mitgliedsstaates offen und vehement abgelegt – hierfür hat ihr der griechische Demos ein klares Mandat erteil. Im vorliegenden Aufsatz wird argumentiert, dass diese Entwicklung, die auch andere EU-Mitgliedsstaaten erfassen könnte, das Ergebnis einer ‚unmöglichen Euro-Trinität‘ ist Mehr

Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien Universität Hamburg, März 2015
15.03.2015: Deutsche Verbohrtheit

Von Robert Misik 1 Der antigriechische Furor der deutschen Medien entspricht exakt der ideologischen Verbohrtheit der deutschen Politik. Der Austeritätswahn der Merkel-Regierung wird außer von den Grünen und der Linkspartei kaum mehr herausgefordert. Die Sozialdemokraten sind wohl der Meinung, sie würden sich völlig isolieren, würden sie auf Abstand zum Koalitionspartner gehen, weshalb sie sich dementsprechend zurückhalten. Mehr

gegenblende.de, 11.03.2015
11.03.2015: Kleine Anfrage zu großen Problemen

Von Judith Dellheim 1 Die Antworten sprechen für sich. Bevor auf einige näher eingegangen wird, zunächst drei Vorbemerkungen: Erstens zu den sozialen Auswirkungen der Austeritätspolitik 2010–2014, zweitens zu den Privatisierungen, mit denen im Allgemeinen weitere Verschlechterungen der sozialen und demokratischen Standards (Beschäftigung, Arbeitsvergütung, Bedingungen für den Erhalt von Leistungen, Qualität der Leistungen, soziale und demokratische Rechte) verbunden sind. Mehr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, März 2015
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