Mittwoch, 16. März 2011
Top 2.) Entschließungsantrag zur Regierungserklärung zum Umbruch in der arabischen Welt, Drs. 17/…
DIE LINKE richtet sich gegen ein mögliches militärisches Agieren Deutschlands und der westlichen Staaten in Libyen.
Donnerstag, 17. März 2011
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Top 5.) Entschließungsantrag zur Regierungserklärung zu Konsequenzen aus den Ereignissen in Japan, Drs. 17/…
DIE LINKE fordert, unverzüglich aus der Atomenergie auszusteigen und
den Ausstieg durch eine Verankerung im Grundgesetz unumkehrbar zu
machen.
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Top 7.b) Antrag: „Dem Kampf gegen Steuerhinterziehung nicht dem Zufall überlassen“, Drs. 17/1149
Die immer wiederkehrenden Debatten um den Ankauf von Steuerdaten-CDs
lenken vom Unwillen der Regierung ab, in den multi- und bilateralen
Verhandlungen zum zwischenstaatlichen Informationsaustausch den nötigen
Druck aufzubauen und im Steuersenkungswettlauf eine Umkehr einzuleiten.
DIE LINKE zeigt Wege auf, wie die internationale Bekämpfung der
Steuerhinterziehung wirksam nach vorne zu bringen ist, ohne sich in die
Abhängigkeit dubioser Informanten zu begeben.
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Top 9.a) Gesetz zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes (Bleiberechtsregelungen/Vermeidung von Kettenduldungen), Drs. 17/1557
Trotz gesetzlicher „Altfallregelung“ und Beschlüsse der
Innenministerkonferenz werden immer noch 60.000 Menschen länger als
sechs Jahre geduldet und damit ausgegrenzt. DIE LINKE legt einen
Gesetz¬entwurf zur Vermeidung von Kettenduldung und für ein Bleiberecht
nach spätestens fünf Jahren Aufenthalt vor.
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Top 9.b) Antrag: „Menschenrechte auf Freizügigkeit ungeteilt verwirklichen“, Drs. 17/2325
In Deutschland unterliegen Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge der
so genannten Residenzpflicht. Ihnen wird ein Wohnort (u.a.
Aufnahmelager) zugewiesen, und sie dürfen den Bezirk der zuständigen
Ausländer¬be¬hörde nicht ohne Erlaubnis verlassen. Die Durchsetzung der
Residenzpflicht fördert Rassismus in der Polizei und die öffentliche
Stigmatisierung von Menschen. DIE LINKE fordert die Abschaffung der
Residenzpflicht.
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Top 9.b) Antrag: „Für ein wirksames Rückkehrrecht und eine Stärkung der Rechte der Opfer von Zwangsverheiratung“, Drs. 17/4681
DIE LINKE bringt erneut ihre Forderung nach einem wirksamen
Rückkehrrecht für verschleppte Opfer von Zwangs¬verheiratungen ein.
Anlass ist ein Vorstoß der Regierung, der jedoch ungenügend ist und
zudem eine inakzeptable Verschlechterung für Opfer von Zwangsheirat und
Gewalt in der Ehe enthält.
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Top 10.) Antrag: „Für eine gerechte Angleichung der Renten in Ostdeutschland“, Drs. 17/4192
Über 20 Jahre nach der Deutschen Einheit herrscht noch immer keine
Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West. DIE LINKE fordert mit Hilfe
eines Angleichungszuschlages endlich die Rentengerechtigkeit
herzustellen und so den Rentnerinnen und Rentnern ihrer Lebensleistungen
ebenbürtig anzuerkennen.
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Top 16.) Antrag: „Aufgaben und Zusammensetzung der
Altersarmutskommission – Altersarmut umfassend und mit den richtigen
Mitteln bekämpfen“, Drs. 17/4422
Der Auftrag der Regierung für die Altersarmutskommission ist
unzureichend und zeigt, dass an den Ursachen von Altersarmut nichts
geändert werden soll. DIE LINKIE fordert Vorschläge zu erarbeiten, die
den Ursachen von Altersarmut auf den Grund gehen und die gesetzliche
Rentenversicherung als Solidarsystem stärken.
Freitag, 18. März 2011
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Top 27.) Zwei Anträge „Akzeptanzprobleme bei der Rheintalbahn durch offene Planung beseitigen“, Drs. 17/3659 und: „Schutz vor Schienenlärm im Rheintal und andernorts“ Drs. 17/…
Im Oberrheintal erlebt die Deutsche Bahn ihr zweites Fiasko nach
Stuttgart 21. Während der Bahnhof in Stuttgart und eine Neubaustrecke
gebaut werden, ist für den viel wichtigeren Ausbau der Rheintalbahn von
Karlsruhe bis Basel kein Geld da. Auch hier wurden die Bürger/innen
nicht in die Planungen einbezogen. DIE LINKE fordert ein umfangreiches
Maßnahmenpaket zur sofortigen Abhilfe wie zur langfristigen Reduzierung
des Verkehrslärms auch an bestehenden Strecken, im Rheintal genauso wie
andernorts.
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Top 29.b) Antrag: „Kostenvorbehalt in §13 des Zwölften
Sozialgesetzbuch streichen – Selbstbestimmtes Leben für Menschen mit
Behinderung gewährleisten“, Drs. 17/4911
Mit der seit März 2009 rechtskräftigen UN-Behindertenrechtskonvention
dürfen auch Menschen mit Behinderungen nicht mehr gezwungen werden,
gegen ihren Willen in einem Heim zu leben. Dem widerspricht der
Kostenvorbehalt in § 13 SGB XII. DIE LINKE fordert daher, den
Kostenvorbehalt zu streichen.
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Top 29.c) Antrag: „Europäische Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderung 2010 bis 2020 unterstützen“, Drs. 17/…
DIE LINKE fordert die Strategie zu Gunsten von Menschen mit
Behinderungen der EU-Kommission zu unterstützen, mit der, Menschen mit
Behinderungen die uneingeschränkte Teilhabe an Gesellschaft und
Wirtschaft ermöglicht werden soll.
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Top 30.) Antrag: „Alle Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern stoppen“, Drs. 17/…
„In vielen Ländern der arabischen Welt erhebt sich die Bevölkerung
gegen die autokratischen Regime, diese bekämpfen die Protestierenden mit
brutaler Gewalt. Tausende Menschen haben bereits im Kampf für Freiheit
und Demokratie ihr Leben verloren, wobei davon auszugehen ist, auch
deutsche Waffen eingesetzt wurden. DIE LINKE fordert alle Exporte von
Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern zu stoppen.
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Top 31. Zwei Anträge: Antrag zusammen mit SPD und
Bündnis90/Die Grünen: „Deutschland im UN-Sicherheitsrat – Nationalen
Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 jetzt erstellen“, Drs. 17/…, sowie „Verpflichtung
zur UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ einhalten – Auf
Gewalt in internationalen Konflikten verzichten“, Drs. 17/3205
Mit der Verabschiedung der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden,
Sicherheit“ wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten
Nationen eine völkerrechtlich verbindliche Vorgabe zur Beteiligung von
Frauen an der Bewältigung von gewalttätigen Konflikten und beim
Friedensaufbau beschlossen. Die Antragssteller fordern einen nationalen
Aktionsplan zur strategischen Umsetzung der Resolution 1325 vorzulegen,
der konkrete Zielvorgaben und Quoten zu den Hauptpunkten der Resolution
in den Bereichen Prävention, Partizipation und Protektion enthält. Des
Weiteren fordert DIE LINKE eine Weiterentwicklung der Resolution 1325
und ihrer Nachfolgeresolutionen, in der sich Unterzeichnerstaaten zu
striktem Gewaltverzicht verpflichten.
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Top 33.c) Antrag: „Verbraucherfreundliche Rücknahmepflicht des Einzelhandels für Energiesparlampen durchsetzen“, Drs. 17/2121
Viele der verwendeten Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an
Quecksilber. Die Bundesregierung hält an der bisherigen Regelung fest,
dass die Verbraucher/innen die Energiesparlampen zu
Sondermüllsammelstellen bringen müssen. Aufgrund dessen werden nur ein
Drittel der Leuchtmittel fachgerecht entsorgt. DIE LINKE fordert eine
Rücknahmepflicht für den Einzelhandel.
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Top 33.e) Antrag: "Gegen Armut und soziale Ausgrenzung – Soziale Fortschrittsklausel in das EU-Vertragswerk aufnehmen", Drs. 17/902
Durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) werden
soziale Grundrechte und sozialstaatliche Grundwerte unter Bezug auf die
Kapitalfreiheiten zunehmend ausgehebelt. Der Europäische
Gewerkschaftsbund (EGB) fordert die Aufnahme eines Protokolls mit einer
Sozialen Fortschrittsklausel in das EU-Vertragsrecht, um dem
entgegenzuwirken.