Mittwoch, 1. Dezember 2010
Aktuelle Stunde der Fraktion DIE LINKE zum Thema
„Irland, Portugal – Strategien der Bundesregierung zum Erhalt des Euro“ beantragt.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
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Top 7.a) Antrag „Die Hinrichtung der Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani verhindern und weltweit die Todesstrafe abschaffen“, Drs. 17/…
Die iranische Regierung wird aufgefordert, Sakineh Ashtiani sofort
freizulassen, wenn ihre Beteiligung am Tod ihres Mannes nicht in einem
rechtstaatlichen Verfahren bewiesen werden kann. Die Hinrichtung muss in
jedem Fall verhindert und die Todesstrafe weltweit abgeschafft werden.
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Top 8. 18 Anträge zum Rentenübernahmegesetz
Vielen Beschäftigten wird ihre Arbeitszeit in den von Ihnen in der DDR
ausgeübten Berufen nicht adäquat für ihre Rente anerkannt. DIE LINKE
fordert für eine Vielzahl von Berufen die Übernahme der in der DDR
erworbenen Rentenansprüche auf die bundesdeutschen Rentenleistungen. Nur
so kann eine Rentengerechtigkeit für gleiche Arbeitsleistungen zwischen
Ost- und Westdeutschland entstehen.
a) „Gerechte Alterseinkünfte für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen der DDR“
b) „Gerechte Lösung für rentenrechtliche Situation von in der DDR Geschiedenen“
c) „Gerechte Versorgungslösung für Ballettmitglieder in der DDR“
d) „Regelung der Ansprüche der Bergleute der Braunkohleveredelung“
e) Beseitigung von Rentennachteilen für Zeiten der Pflege von Angehörigen in der DDR“
f) „Rentenrechtliche Lösung für Land- und Forstwirte, Handwerkerinnen
und Handwerker, andere Selbstständige sowie deren mithelfende
Familienangehörige aus der DDR“
g) „Rentenrechtliche Anerkennung von zweiten und vereinbart
verlängerten Bildungswegen sowie Forschungsstudien und Aspiranturen in
der DDR“
h) „Rentenrechtliche Anerkennung von DDR-Regelungen für ins Ausland
mitgereiste Ehepartnerinnen und Ehepartner sowie von im Ausland
erworbenen Ansprüchen“
i) „Rentenrechtliche Anerkennung aller freiwilligen Beiträge aus DDR-Zeiten“
j) „Befristetes System ‚sui generis‘ für die Beseitigung des
Versorgungsunrechts bei den Zusatz- und Sonderversorgungen der DDR“
k) „Vertrauensschutz für Versorgungsberechtigte der DDR mit einem Ruhestandbeginn bis zum 30. Juni 1995 schaffen“
l) „Regelung der Ansprüche und Anwartschaft auf Alterssicherung für Angehörige der Deutschen Reichsbahn der DDR“
m) „Regelung der Ansprüche und Anwartschaften auf Alterssicherung für Angehörige der Deutschen Post der DDR“
n) „Angemessene Altersversorgung für Professorinnen und Professoren
neuen Rechts, Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Dienst und weitere
Beschäftigte universitärer und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen
in Ostdeutschland“
o) „Angemessene Altersversorgung für Angehörige von Bundeswehr, Zoll
und Polizei, die mit DDR-Beschäftigungszeiten nach 1990 ihre Tätigkeit
fortgesetzt haben“
p) „Angemessene Altersversorgung für Angehörige von Bundeswehr, Zoll
und Polizei, die mit DDR-Beschäftigungszeiten nach 1990 ihre Tätigkeit
fortgesetzt haben“
q) „Einheitliche Regelung der Altersversorgung für Angehörige der technischen Intelligenz der DDR“
r) „Wertneutralität im Rentenrecht auch für Personen mit bestimmten Funktionen in der DDR“
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Top. 16: Antrag: „Den Frieden befördern – Politische Gefangene in Israel freilassen“, Drs. 17/3545
In Israel befindet sich eine Reihe von Menschen in teilweise
schlechten gesundheitlichen Zustand in politischer Gefangenschaft. DIE
LINKE fordert Israel auf, die politischen Gefangenen freizulassen und
damit dem Friedensprozess einen positiven Impuls zu geben.
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Top. 25: Zwei Anträge „Auch Verletztenrenten von
NVA-Angehörigen der DDR anrechnungsfrei auf die Grundsicherung für
Arbeitssuchende stellen“ und „Auch Verletztenrente von NVA-Angehörigen
der DDR anrechnungsfrei auf die Altersrente stellen“, Drs. 17/3217, sowie 17/3734
Angehörigen der Nationalen Volksarmee, die wegen einer erlittenen
Schädigung bei der NVA eine Verletztenrente erhalten, wird diese Rente
beim Bezug von Altersrente angerechnet. Bei Dienstbeschädigten der
Bundeswehr geschieht das nicht. DIE LINKE fordert, diese
Schlechterstellung der NVA-Angehörigen zu beseitigen.
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Top. 27: Antrag: „Lebensmittel-Smiley nach dänischen Vorbild bundesweit einführen“, Drs. 17/3434
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es nicht ohne weiteres
möglich, von außen zu erkennen, wie ein Lebensmittelgeschäft, ein
Restaurant, ein Imbiss oder andere bei der letzten Lebensmittelkontrolle
abgeschnitten hat. DIE LINKE fordert daher, das Smiley-Modell auch in
Deutschland einzuführen.
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Top. 28: Antrag: „Keine großflächige Landnahme und Spekulation mit Land oder Agrarproduktion in den Ländern des Südens“, Drs. 17/3541
Die Ernährung in den Ländern des Südens wird zunehmend auch von
großflächiger Landnahme durch Investoren aus Industrie- und
Schwellenländern bedroht. Die damit einhergehende Enteignung der lokalen
Bevölkerung, die Landkonzentration und der Monokulturanbau stehen einer
nachhaltigen Entwicklung entgegen. DIE LINKE fordert deshalb Maßnahmen,
um die Landnahme zu beschränken bzw. an menschenrechtliche Prüfung und
die informierte Zustimmung der betroffenen Bevölkerung zu binden.
Freitag, 3. Dezember 2010
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Top. 30.b) Antrag: „Maßnahmen zur Gewährleitung eines menschenwürdigen Existenz- und Teilhabeminimus“, Drs. 17/2934
Am 9. Februar 2010 hat das Bundesverfassungsgericht die Regelsätze
nach Hartz IV für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber
aufgefordert bis Ende des Jahres eine Neubemessung der Regelsätze
vorzunehmen. DIE LINKE konkretisiert die nach dem Urteil kurzfristig
notwendigen Schritte bei der Ermittlung des Existenzminimums. Zugleich
wird eine Kommission gefordert, die grundlegende Fragen des
Existenzminimums in einer gesellschaftlichen Debatte erörtert.
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Top. 35: Antrag: „Stuttgart 21 – Bau und Vergabestopp“, Drs. 17/…
DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen ihrer
Möglichkeiten auf einen vollständigen Bau- und Vergabestopp bei
Stuttgart 21 bis zu den Landtagswahlen 2011 zu drängen. Der Antrag soll
auf den Widerspruch der Bundeskanzlerin hinweisen, die Landtagswahl 2011
zu einer demokratischen Entscheidung über Stuttgart 21 zu stilisieren,
vorher aber vollendete Tatsachen zu schaffen.