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Die Wirtschaft der EU habe sich recht enttäuschend entwickelt, so das Fazit des Frühjahrsgipfels der EU-Regierungschefs am 22. und 23. März 2005 in Brüssel. So zogen sie eine recht verhaltene Halbzeitbilanz der so genannten „Lissabon-Strategie“. Vor fünf Jahren beim EU-Gipfel von Lissabon klang die Botschaft noch hoffnungsfroh: Die EU solle bis 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ aufsteigen. Durch ein jährliches durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 3 Prozent, durch „wirtschaftliche Strukturreformen“ und mehr Innovation sollte sie sogar „Vollbeschäftigung mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem gestärkten sozialen Zusammenhalt“ erreichen.(...)"