„Die Ministerpräsidenten Rüttgers und Tillich haben das
Vertrauen der Menschen leichtfertig verspielt, sie müssen gehen“, so
Gesine Lötzsch zu der Tatsache, dass sich Unternehmen bei den
Ministerpräsidenten Rüttgers und Tillich Gesprächszeiten für viel Geld
kaufen konnten. Die stellvertretende Vorsitzende und
haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Wenn
eine Arbeitnehmerin angeblich einen Pfandbon im Wert von 1,30 Euro
entwendet haben soll, dann wird ihr vom Arbeitgeber gekündigt. Die
Gerichte bestätigen solche Verdachtskündigungen immer wieder. Sie sind
der Auffassung, dass es nicht um den Wert des entwendeten Gegenstandes
geht, sondern um das gestörte Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber
und Arbeitnehmer. Es besteht mehr als nur ein Verdacht, dass für die
beiden Herren Sponsoren mehr zählen als Wähler. Damit die Menschen
wieder Vertrauen in die Demokratie setzen können, wäre es die Aufgabe
der beiden Ministerpräsidenten zurückzutreten.“