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Auch DIE LINKE Sachsen kritisiert seit langem die Zustände an sächsischen Universitäten und Hochschulen. Die Finanzierung der Hochschulen und der sächsischen Studentenwerke kann dem Anspruch guter Bildung nicht mehr gerecht werden.
„Außerdem wird beim Thema Bologna-Reform Fassadenpolitik betrieben“, findet Gerhard Besier, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag. Er fordert eine grundlegende Neukonzeption anstatt immerwährender Nachbesserungen und Flickereien bei der Umstellung hin zu Bachelor und Master. Diese sollte in Absprache mit anderen Hochschulen intereuropäisch erarbeitet werden um so den Anspruch der Bologna-Erklärung von 1999 gerecht zu werden.
Kristin Hofmann, Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE Sachsen sieht noch weitere Probleme: „Ein großes Anliegen war es, mittels der Studienreform auch die Mobilität der Studierenden und die Flexibilität innerhalb des Studiums zu verbessern. Leider ist dies nicht gelungen sondern hat sich stattdessen ins Gegenteil gekehrt! Hier müssen gemeinsame Pläne entwickelt werden um den Trend aufzuhalten.“
Die Verzahnung und Koordinierung der europäischen Bildungspolitik ist ein wichtiges Thema der LINKEN. Deshalb wird es zu Beginn des nächsten Jahres ein Hearing mit Fachleuten aus ganz Europa geben. Hier sollen vor allem die von den Studierenden erarbeiteten Probleme erörtert werden.
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