MdB Katrin Kunert, Pressemitteilung
"Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung das Verhökern
kommunalen Eigentums nach wie vor durch die Beteiligung an privaten
Unternehmen in Höhe von 10 Millionen Euro unterstützt. Die von
Bundesminister Tiefensee finanzierte Privatisierungskampagne muss
sofort zugunsten von Hilfen für die Rekommunalisierung umgewandelt
werden“, so Katrin Kunert zu Beratungen des Deutschen Städtetages und
Verbandes kommunaler Unternehmen zur künftigen Strom- und
Gasversorgung. Die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
weiter: „DIE LINKE unterstützt das Anliegen vieler Städte
und Gemeinden, die Energieversorgung und andere Dienstleistungen zurück
in die öffentliche Hand zu holen. Die Privatisierung kommunaler
Aufgaben in den 1990er Jahren war ein riesiger Fehler. Die Folgen waren
steigende Preise, weniger Service und Personalabbau.
Das derzeitige Auslaufen zahlreicher Konzessionsverträge gibt
Gelegenheit den privaten Profiteuren das Handwerk zu legen. Nur bei
öffentlichen Stadtwerken ist demokratische Mitbestimmung bei Aufgaben
der Daseinsvorsorge gewährleistet. Die Bürgerinnen und Bürger müssen
mitentscheiden, wie mit Energie, Wasser und Abfall umgegangen wird."