Von Tobias Kröll, Blaetter für deutsche und internationale Politik 12/2008
"Als der Münchener Ökonom Hans-Werner Sinn Ende Oktober die gegenwärtige
Wirtschaftskrise mit den Worten kommentierte, 1929 habe die Suche nach
„Sündenböcken“ in Deutschland eben die Juden getroffen, heute treffe es
die Manager, löste der unsägliche Vergleich völlig zu Recht einen
Proteststurm aus. Fast gänzlich übersehen wurde dabei der eigentliche
und in sich höchst bemerkenswerte Kern der Argumentation. Sinn wollte
nämlich lediglich gemeint haben, wie er in seiner folgenden
Entschuldigung (...)."