Von Manfred Wieczorek, Neues Deutschland
Sie sammelten Unterschriften, demonstrierten und
verklebten die Schaufenster ihrer Warenhäuser, um zu zeigen, wie öde
die Innenstadt ohne Kaufhaus wäre. Betriebsräte und Mitarbeiter von
Karstadt ließen nichts unversucht, um ihre Arbeitsplätze zu retten.
Doch alles half nichts, am Dienstag musste der Mutterkonzern Arcandor
Insolvenz anmelden. Damit stehen erneut einschneidende Veränderungen
bei Karstadt bevor. Ohnehin stellt sich die Frage nach der Zukunft der
großen Konsumtempel.Lesen Sie den Artikel im NDZum Thema:Im Anhang die Argumente der LINKEN zu Karstadt
Karstadt: Staat muss Arbeitsplätze und Vielfalt im Einzelhandel erhalten
Schickedanz & Co. zur Kasse bitten