04.03.2009
DIE LINKE vom 4. bis 6. März im Plenum
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
www.linksfraktion.de
Donnerstag, 5. März 2009
- Top 19 b): Antrag „Internationaler Frauentag muss gesetzlicher Feiertag werden“ Drs. 16/8373
Angesichts
der fortbestehenden Gleichberechtigungsdefizite ist es von besonderer
symbolischer Bedeutung den 8. März zum gesetzlichen Feiertag für
Frauenrechte zu erklären.
- Top 19 d): Antrag „Gleichstellung der Geschlechter in der Privatwirtschaft durch wirksame gesetzliche Regelungen fördern“ Drs. 16/9486
Die
Gleichstellung von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft ist noch
lange nicht vollzogen. Es existieren nach wie vor diskriminierende
Grundmuster zu Lasten von Frauen, Maßnahmen zur Förderung der
Gleichstellung sind die Ausnahme. Die Bundesregierung soll ihrem
grundgesetzlichen Auftrag nun endlich durch wirksame gesetzliche
Regelungen nachkommen.
- Top 8: Antrag „Arbeit familienfreundlich gestalten - Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter lebbar machen“ Drs. 16/7482
Um
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Eltern zu schaffen, muss
sich die Arbeitswelt ändern. Der zeitlich allseits verfügbare und
mobile Arbeitnehmer ohne Familienpflichten darf nicht länger Maßstab
unternehmerischer Politik sein. Notwendig ist die Stärkung der Rechte
von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Kindern (Kündigungsschutz,
Arbeitszeiten, Überstunden)
- Top 14: Antrag „Den Prozess von Annapolis durch eigenständige Initiativen unterstützen“ Drs. 16/9483
Die
Bundesregierung plant im Juni 2008 die Abhaltung einer Nahostkonferenz
in Berlin. DIE LINKE fordert, dass Europa und Deutschland einen eigenen
Beitrag für eine Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens leisten und
stärker im Verhandlungsprozess für eine friedliche Regelung des
Nahostkonfliktes aktiv werden.
- Zusatztop: Antrag „Umweltprämie auch für Arbeitslosengeld II-Beziehende“ Drs. 16/…
Die
Bundesregierung schließt Hartz IV-Beziehende von der Nutzung der
"Umweltprämie" aus, weil sie keine Vorkehrungen getroffen hat, damit
die Umweltprämie nicht auf die Grundsicherung für Arbeitsuchende
angerechnet wird. Mit dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert,
die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Umweltprämie nicht auf
die Grundsicherung für Arbeitssuchende angerechnet wird, damit ALG
II-Beziehende diese Prämie ebenfalls in Anspruch nehmen können.
Freitag, 6. März 2009
- Zusatztop: Antrag „Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Fall HRE“ Drs. 16/
- Top 24: Antrag „Änderung des Bundespolizeigesetzes (BuPolG) für Ausländseinsätze der Bundespolizei“ Drs. 16/3421
Die
(Außen-) Politik, die das BMI mit Auslandseinsätzen der Bundespolizei
auch in Krisen- und Konfliktsituationen - wie zuletzt im Libanon-
betreibt, soll parlamentarisch transparenter und bis zu einem gewissen
Grad auch kontrollierbar gemacht werden.