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Gewerkschaften
Quelle: HIS 2008; Jaich 2008 | ©Hans-Böckler-Stiftung 2008
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Der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne forderte eine "nationale Bildungsstrategie, bei der Bund, Länder und Gemeinden an einem Strang ziehen." Bei der Neuordnung der Finanzen müsse sichergestellt werden, dass die Ausgaben für Bildung in den nächsten Jahren ausgeweitet würden, um diese Ziele zu erreichen. "Aufgrund der Kürzungen in der Vergangenheit ist der Nachholbedarf groß. Deutschland muss künftig sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus öffentlichen Mitteln in das Bildungswesen investieren. Nur so finden wir wieder Anschluss an das europäische Spitzenniveau", sagte Thöne. Die Ausgaben von 4,4 Prozent des BIP lägen weit unter dem OECD-Schnitt.
Wer höhere Ausgaben für Bildung wegen vermeintlicher Sparzwänge für eine Illusion halte, so DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki, müsse auch über die Folgen reden: "Nämlich die Fortschreibung bestehender Ungleichheiten und der fahrlässige Verzicht auf Wachstumspotenziale." Die notwendigen Bildungsinvestitionen sollten mit Steuergeldern finanziert werden. Dazu müssten hohe Einkommen, Vermögen sowie Unternehmensgewinne künftig einen höheren finanziellen Beitrag leisten, so Matecki.
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Zum Abstract der Studie auf der Internetseite der Hans-Böckler-Stiftung: