Die Reichtumsuhr wird zur Verfügung gestellt von der Initative "Vermögensteuer jetzt!". Dort finden sich auch Erläuterungen zu den Grundlagen der Reichtumsuhr (PDF).
Viel war in jüngster Vergangenheit von einer "Eurokrise" die Rede. Doch nicht nur makroökonomische Instabilitäten und die Auswirkungen der globalen Finanzkrise setzen Europa unter Reformdruck. Globale Probleme von neuer Dimension fordern eine Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems und soziale Spannungen nagen am inneren Zusammenhalt unserer europäischen Gesellschaft. In Anbetracht dieser multidimensionalen, interdependenten Krisensituation ist eine umfassende Lösungsstrategie nötiger denn je. Dieser Denkanstoß zeigt einen Weg aus der Krise auf, der den europäischen Herausforderungen mit politischer Integration und sozial-ökologischer Krisenbewältigung begegnet. Mehr
2007, in der Frühphase der Finanzkrise, trat die EU-Finanzmarktrichtlinie (Market in Financial Instruments Directive, kurz MiFID oder jetzt auch MiFID I) in der EU in kraft – mit fatalen Folgen: Neben dem Anspruch, den Verbraucherschutz zu stärken – was nur eingeschränkt gelang – folgt die MiFID der Logik der ungebremsten Liberalisierung der Finanzmärkte: Der außerbörsliche Handel wurde mit der Richtlinie erheblich erleichtert, es entstanden zahlreiche nicht regulierte Handelsformen, bei denen bis heute niemand genau weiß, was dort eigentlich über den Tresen geht. Dieser so genannte OTC-Handel (OTC steht für „over the counter“, „über den Tresen“) bezeichnet den direkten Handel von Käufern und Verkäufern ohne den Umweg über Börsen oder ähnliche beaufsichtigte Plattformen. ... Mehr
Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straßen marschierten, zogen heute mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die „sächsischen Verhältnisse“. ... Mehr
In der Nacht zum 13. Februar 2012 beugte sich Griechenlands Regierung dem Druck der Finanzmärkte und stimmte einem weiteren Kürzungspaket zu. Die Bundesregierung hatte zuvor gedroht, bei einer Ablehnung neue Kredite zu blockieren. Interessant ist: Sofort danach stiegen die Kurse von deutschen Banken. Denn wieder einmal haben die Steuerzahler die Gläubiger und Banken gerettet! Mehr